Terror-Vorwürfe erschüttern Gretas Gaza-Flotte

Terror-Vorwürfe erschüttern Gretas Gaza-Flotte

Schwere Anschuldigungen gegen die Gaza-Flotte um die Aktivistin Greta Thunberg. Die israelische Regierung behauptet, Dokumente gefunden zu haben, die eine Verwicklung der Terrororganisation Hamas in die angebliche Hilfsaktion beweisen. Die Aktivisten, deren erklärtes Ziel es ist, Hilfsgüter nach Gaza zu liefern, hatten stets jeglichen Kontakt zur Hamas bestritten.

Belastende Dokumente aufgetaucht

Das israelische Außenministerium hat nun auf seinem X-Kanal Dokumente veröffentlicht, die aus dem Gazastreifen stammen und das Gegenteil belegen sollen. Demnach gebe es direkte Verbindungen zwischen dem Auslandsarm der Hamas und den Initiatoren der Hilfsgüter-Flotte. Wie Bild.de berichtet, war es nicht möglich, die Echtheit der Dokumente unabhängig zu überprüfen.

Laut Israel enthalten die Papiere eine Liste mit dem Namen von Zaher Birawi, der bei früheren Flotten als Sprecher fungierte und in Großbritannien ein bekannter Aktivist ist. Die israelische Regierung behauptet, er leite eine Organisation mit direkten Verbindungen zur Hamas. Auch Saif Abu Kashk, der von internationalen Medien als aktueller Sprecher der Gaza-Flotte zitiert wird, soll auf der Liste stehen.

Besonders brisant ist der Vorwurf, dass Kashk, eine mögliche Hamas-Verbindung, über eine Briefkastenfirma Eigentümer mehrerer Boote der Gaza-Flotte sein soll. Sollte sich seine Mitgliedschaft bei der Hamas bestätigen, würde das bedeuten, dass die Terrororganisation selbst Eigentümerin der Schiffe ist.

Interner Streit und eine heikle Allianz

Diese Enthüllungen kommen für die Aktivisten zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Wie Bild.de berichtete, wurde die Gruppe erst vor wenigen Tagen von internen Querelen erschüttert. Auf einer Mission, die Islamisten, Hamas-Sympathisanten und Queer-Aktivisten umfasst, sorgt diese explosive Mischung nun für großen internen Zoff.

Die Anwesenheit eines selbsterklärten „kommunistischen, queeren Militanten“ aus Tunesien soll bei einigen Teilnehmern für Empörung gesorgt haben. Ein hochrangiger Koordinator der Gruppe erklärte daraufhin seinen Rückzug und warf der Mission vor, eine Agenda zu verfolgen, die „der palästinensischen Sache fremd“ sei. Andere folgten ihm und beklagten den Versuch, eine „kulturell progressive Agenda“ in die Aktion zu tragen.

Die Kontroverse hat sogar Thunberg erreicht. Die ehemalige Klima-Ikone, die einst prominent als Mitglied des Exekutivkomitees der Flotte aufgeführt wurde, wird dort nicht mehr genannt. Sie soll als einfache „ehrenamtliche Teilnehmerin“ bei der Flotte verbleiben.

Israel bekämpft die Hamas im Gazastreifen seit dem Angriff vom 7. Oktober 2023, und die Terrorgruppe hält immer noch israelische Geiseln fest. Die Chancen der Flotte, ihr Ziel zu erreichen, sind gering, da Israel eine Seeblockade aufrechterhält, um den Waffenschmuggel zur Hamas zu verhindern. Ein Angebot der israelischen und italienischen Regierung, die Hilfsgüter abzuholen und nach Gaza zu transportieren, wurde von den Aktivisten bisher ignoriert.

Quelle: BILD
Credits: Facebook

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