156.000 Euro plus Spesen im Jahr kostet Annalena Baerbock auch weiterhin die deutschen Steuerzahler: Die polarisierende Ex-Außenministerin hat ja bekanntlich die Wahl zur Präsidentin der UN-Generalversammlung gewonnen – es gab keinen Gegenkandidaten.
Die ehemalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock übernimmt künftig eine neue Rolle auf internationalem Parkett: Sie wurde zur Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) in New York gewählt. Ihre neue Funktion wird jedoch nicht von der UN bezahlt, sondern aus deutschen Steuermitteln finanziert. Das bestätigte das Auswärtige Amt am Dienstag.
Baerbock erhält Gehalt einer Botschafterin
Konkret wird Baerbock laut Angaben aus dem Außenministerium in die Besoldungsgruppe B9 eingestuft – das entspricht der Gehaltsstufe für Leiterinnen und Leiter großer deutscher Auslandsvertretungen, wie beispielsweise Botschafterposten in bedeutenden Staaten. Das monatliche Bruttogehalt liegt damit bei etwa 13.000 Euro.
Mit der neuen Funktion wurde ein entsprechender Dienstvertrag mit Baerbock geschlossen, der vom Bundeskabinett genehmigt wurde. Dieser Vertrag orientiert sich an den Standards, die bei der Entsendung deutscher Diplomatinnen und Diplomaten ins Ausland üblich sind. Neben dem Gehalt betrifft dies auch Leistungen wie Wohnungskosten oder weitere dienstliche Ausstattungen.
Keine Finanzierung durch die Vereinten Nationen
Ein Sprecher des Auswärtigen Amts stellte klar, dass es übliche Praxis sei, dass nicht die UN selbst, sondern das Heimatland der gewählten Person die Kosten für die Amtszeit übernimmt. Auch bei früheren Amtsinhaberinnen und -inhabern aus anderen Ländern sei dies gängige Vorgehensweise gewesen.
Mit der neuen Aufgabe kehrt Annalena Baerbock, die bei der Regierungsbildung in Deutschland ihr Amt als Außenministerin abgeben musste, auf die internationale Bühne zurück – nun in einer repräsentativen und moderierenden Rolle im Rahmen der UN-Generalversammlung, dem wichtigsten beratenden Gremium der Vereinten Nationen mit 193 Mitgliedstaaten.
Baerbocks Amtszeit als Präsidentin der Generalversammlung beginnt im Herbst 2025 und dauert regulär ein Jahr. Die Wahl zur Präsidentin gilt als diplomatischer Prestigeerfolg für Deutschland. In der Vergangenheit hatten erst wenige Deutsche dieses Amt inne.
Credit: APA
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