Staat fordert 13 Millionen Euro: Droht Grasser totale Pleite?

Staat fordert 13 Millionen Euro: Droht Grasser totale Pleite?

Das sind die Forderungen, die nun durch den Obersten Gerichtshof bestätigt worden sind: Die Republik Österreich, vertreten durch die Finanzprokuratur, will von den vier Verurteilten jene 9,6 Millionen Euro zurück, die sie seinerzeit als Provisionszahlung beim Verkauf der 60.000 Bundeswohnungen kassiert haben.

Mit den angefallenen Zinsen sind das mittlerweile 13 Millionen Euro. Also eine Summe, deren Überweisung an die Republik auch für begüterte Familien schmerzhaft sein könnte.

Im Urteil stehen bei Grasser und seinem nun ebenfalls rechtskräftig verurteilten Bekannten Walter Meischberger 9,8 Millionen Euro. Der mitverurteilte Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics haftet mit 9,6 Millionen. Der Schadenersatz-Beitrag des gleichfalls verurteilten Ex-Bankers Georg Starzer wurde auf 4,8 Millionen Euro begrenzt, berichtet dazu Heute.

Die Verurteilten haften für die Summe „zu ungeteilter Hand“. Das heißt: Nicht jeder muss die Millionen zurückzahlen, sondern sie müssen gemeinsam dafür sorgen, dass der Staat sein Geld erhält. Wer davon wie viel bezahlt, spielt für die Finanzprokuratur letztlich keine Rolle.

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