Ein Feuer, Explosionen und der Fund von Sprengfallen – München steht unter Schock! Am frühen Mittwochmorgen wurde die bayerische Landeshauptstadt von einem dramatischen Vorfall erschüttert, der sogar das weltberühmte Oktoberfest lahmlegte.
Ein Notruf, der alles veränderte
Um 4:41 Uhr ging der erste Notruf ein. Bewohner des Stadtteils Lerchenau berichteten von lauten Explosionen und einem lodernden Feuer. Wie die Polizei auf der Plattform X (ehemals Twitter) mitteilte, wurde ein völlig ausgebrannter Transporter entdeckt – und in der Nähe ein sterbender Mensch am Lerchenauer See gefunden. Die genauen Umstände sind noch unklar, doch die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit dem brennenden Haus, in dem Sprengfallen entdeckt wurden.
„Es hat gescheppert und dann gebrannt“
Anwohner schildern die dramatischen Szenen: „Gegen fünf Uhr bin ich aufgewacht, weil es ein paar Mal gescheppert hat“, berichtet ein Augenzeuge. „Dann habe ich gesehen, wie es brannte.“ Eine weitere Anwohnerin sprach von beißendem Rauch, der noch Stunden später in der Luft lag. Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab, ein Evakuierungsradius von 200 Metern wurde eingerichtet. Selbst eine nahegelegene Schule musste geschlossen werden.
Oktoberfest in Gefahr?
Die Polizei prüft derzeit mögliche Verbindungen zum Oktoberfest, das vorsorglich geschlossen blieb. „Mögliche Zusammenhänge mit anderen Orten in München werden geprüft, darunter auch die Theresienwiese“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Die Öffnung des Festgeländes verzögerte sich erheblich.
Ein tragisches Ende?
Laut einem Bericht der „Bild“ soll ein Mann Sprengsätze in seinem Elternhaus deponiert und anschließend Suizid begangen haben. Offiziell bestätigt ist diese Version jedoch nicht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Stadt in Atem gehalten wird.
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