Die SPÖ steht vor einer Zerreißprobe: Parteichef Andreas Babler gerät immer stärker unter Druck, während hinter den Kulissen bereits an einem Comeback von Ex-Kanzler Christian Kern gebastelt wird. Der Unmut in den Reihen der Sozialdemokraten wächst – und die Rufe nach einem Wechsel an der Parteispitze werden lauter.
Babler in der Kritik: „Er kann es nicht“
„Niemand glaubt, dass Andreas Babler die SPÖ nach vorne bringen kann“, heißt es aus verschiedenen Lagern der Partei. Besonders in den Bundesländern wie Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark brodelt es. Die Forderung: Babler solle freiwillig auf seine Kandidatur beim Parteitag im März 2025 verzichten. Doch bisher hat sich niemand getraut, ihm das direkt ins Gesicht zu sagen. Ein hochrangiger SPÖ-Politiker meint dazu:
„Wenn sie wirklich einen Wechsel wollen, müssen sie ihm das offen sagen.“
Plan B: Kern oder Marterbauer?
Hinter den Kulissen wird bereits an Alternativen gearbeitet. Laut oe24.at wird vor allem der Name Christian Kern immer wieder genannt. Der ehemalige Kanzler genießt nach wie vor hohes Ansehen in der Partei. Doch ein Insider stellt klar:
„Kern wird sich nicht als Kampf-Kandidat gegen Babler aufstellen lassen.“
Auch Finanzminister Markus Marterbauer wird als möglicher Nachfolger gehandelt, allerdings nur unter der Bedingung, dass Babler freiwillig zurücktritt.
Einigung in weiter Ferne
Die Lage bleibt angespannt. Ein SPÖ-Spitzenpolitiker bringt es auf den Punkt: „Wenn sich nicht einmal alle Lager – inklusive Wien und Gewerkschaft – auf einen Nachfolger einigen können, dann kann die Situation ja nicht so schlimm sein.“ Ob es tatsächlich zu einem Comeback von Kern kommt oder ob Babler trotz der Kritik weitermacht, bleibt abzuwarten.
Quelle: oe24.at
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