Shitstorm nach WM-Quali: Werner Kogler im Kreuzfeuer der Kritik

Shitstorm nach WM-Quali: Werner Kogler im Kreuzfeuer der Kritik

Es hätte ein unbeschwerter Abend für Werner Kogler werden können. Doch der ehemalige Grünen-Chef sorgte mit einem Social-Media-Post nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Österreich und Bosnien & Herzegowina für hitzige Diskussionen. Während das Nationalteam mit einem 1:1 den Einzug in die Weltmeisterschaft feierte, erntete Kogler für seinen Beitrag auf Facebook einen regelrechten Shitstorm.

Ein Eigentor auf Social Media

Kogler, der sich sichtlich begeistert über den Erfolg des Nationalteams zeigte, postete Bilder aus dem Stadion und untermalte diese mit der Champions-League-Hymne. Ein Fauxpas, der bei vielen Nutzern für Kopfschütteln sorgte. Denn: Die Champions League hat mit Nationalmannschaften nichts zu tun. Ein User kommentierte spöttisch: „Dass jeder Politiker jetzt peinlichst den Erfolg ausnutzen will… traurig und unehrlich.“

Kritik an Koglers „Inszenierung“

Die Reaktionen auf Koglers Beitrag waren überwiegend negativ. Neben der unpassenden Musikwahl wurde ihm auch vorgeworfen, den sportlichen Erfolg für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

Ein Moment fürs Geschichtsbuch – oder doch nicht?

In seinem Beitrag lobte Kogler die Vorbildwirkung des Teams und sprach von einem „Moment fürs Geschichtsbuch“. Doch die Begeisterung des Politikers wurde von vielen als unglaubwürdig empfunden. „Angesichts der Misere in Österreich ist es wie eine Provokation, wenn fett bezahlte Bonzen in den Logen sitzen und sich dann auch noch wichtig machen“, lautete ein weiterer Kommentar.

Quellen: exxpress.at, Facebook

Credits: APA

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