„Mir wurden Sendungsausschnitte aus dem Programm von ATV zugetragen, die sexualisierte Übergriffe verherrlichen. Dieses offene Zurschaustellen von sexueller Ausbeutung von Frauen hat weder medial im TV noch sonst irgendwo in unserer Gesellschaft etwas zu suchen“, greift nun Andreas Babler den Privatsender frontal an. Und der Vizekanzler schreibt weiter auf X: „Diese Form von Fernsehen will ich persönlich und als Medienminister nicht einfach zur Kenntnis nehmen. Ich werde an die Geschäftsführung von ATV herantreten und die Inhalte dieser Sendung thematisieren.“
Anlass für diese Intervention des Medienministers und SPÖ-Chefs ist die Ausstrahlung der neuen Staffel der umstrittenen Trash-Serie „Das Geschäft mit der Liebe“ auf ATV – auch andere Kritiker bezeichnen dieses Format als frauenverachtend und prangern die sexuellen Übergriffe auf die gezeigten Frauen an.
Interessant dabei: 2017 hat die ProSiebenSat.1 PULS 4-Gruppe die österreichische Sendergruppe ATV von der Tele München Fernseh GmbH & Co. Produktionsgesellschaft übernommen – während auf puls4 und puls24 täglich versucht wird, den Anschein eines seriösen, wenn auch linkslastigen TV-Senders zu geben, liefert ATV weiter primitivste Trash-Formate.
Neueste Kommentare