Diese Visite könnte für Österreichs Steuerzahler richtig teuer werden: Wolodymyr Selenskyj (47) wird am Montag, dem 16. Juni, in Wien erwartet – zuletzt war Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bei ihm in Kiew und beschenkte die Ukraine mit weiteren sieben Millionen Euro Steuergeld (exxtra24 hat berichtet).
Große Aufregung in der schwarz-rot-pinken Bundesregierung: Der ukrainische Präsident hat sich für einen Besuch in Wien angesagt, wie die Krone vorab erfahren hat. Wolodymyr Selenskyj will dabei auch mehrere Minister der Dreier-Koalition treffen – und auf alle Fälle Außenministerin Meinl-Reisinger (NEOS), die erst kürzlich in Kiew zwei Millionen Euro an österreichischem Steuergeld vorbeigebracht hat.
Österreich half bereits mit drei Milliarden Euro der Ukraine
Ob die Ehefrau des Präsidenten auch dabei sein wird, ist noch nicht klar – fix ist jedenfalls, dass es zu erneuten Anfragen um weitere Unterstützungszahlungen aus Österreich an die Ukraine kommen wird. So hat das kleine Österreich bereits seit Kriegsbeginn die Ukraine mit drei Milliarden Euro unterstützt. Diese Summe beinhaltet bilaterale Hilfsleistungen in Höhe von 294 Millionen Euro sowie Unterstützungen, die über die Europäische Union abgewickelt wurden.
Zuletzt hat für viel Aufregung gesorgt, dass Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) trotz der bereits getätigten Überweisung von drei Milliarden Euro in Kiew weitere sieben Millionen Euro verschenkt hat: Um zwei Millionen Euro kauft Österreich ukrainisches Getreide, das dann an einen „bedürftigen Staat“ verteilt wird, weitere fünf Millionen Euro sollen die „Minenräumung in landwirtschaftlichen Gebieten“ der Ukraine verbessern.
Nach dem 16. Juni werden Österreichs Steuerzahler wissen, wie viel sie dieser Wien-Besuch von Wolodymyr Selenskyj gekostet hat.

Credits: APA
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