René Benko: Weihnachten hinter Gittern

René Benko: Weihnachten hinter Gittern

Der einstige Immobilien-Milliardär René Benko wird die Weihnachtsfeiertage nicht im Kreise seiner Familie verbringen können. Das Wiener Straflandesgericht hat seine Untersuchungshaft bis zum 23. Februar 2026 verlängert. Die Entscheidung fiel am Dienstag, nachdem Benkos Anwalt einen Antrag auf Enthaftung gestellt hatte.

Gericht bleibt hart

Wie das Landesgericht Wien mitteilte, änderten sich die Umstände, die zur Untersuchungshaft führten, nicht. Benko, der seit Januar in der Innsbrucker Justizanstalt einsitzt, wird von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) des Betrugs, der Untreue und des Bankrotts verdächtigt. Bereits in zwei Prozessen wurde er schuldig gesprochen, darunter wegen betrügerischer Krida und Bankrotts. Die Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig.

Anwalt kritisiert Verhältnismäßigkeit

Benkos Anwalt Norbert Wess zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. Er argumentierte, dass sein Mandant kooperativ gewesen sei und keine Fluchtgefahr bestehe. Zudem habe Benko über 30 Stunden ausgesagt und mehr als 400 Fragen beantwortet. Dennoch folgte das Gericht der Argumentation der WKStA, die weiterhin Tatbegehungsgefahr sieht.

Quellen: oe24.at, Handelsblatt, tirol.ORF.at, Blick
Credits: APA

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