Ein Großeinsatz in Wien sorgt für Aufsehen. Im Visier der Ermittler standen illegale Geschäfte und schmutzige Machenschaften. Die Stadt greift nun hart durch und zieht die Reißleine.
Rotlicht und Drogen im 15. Bezirk
In Rudolfsheim-Fünfhaus ist ein Hotelbetrieb von den Behörden geschlossen worden. Der Grund ist brisant: Das Gebäude diente als geheimer Umschlagplatz für Suchtmittel und illegale Prostitution. Das Etablissement verfügte zudem über keinerlei entsprechende Genehmigungen. Die sogenannte Gruppe Sofortmaßnahmen schritt gemeinsam mit der Polizei ein und beendete das wilde Treiben. Das Hotel wurde auf der Stelle gesperrt.
Auch Innenstadt-Lokal versiegelt
Das war jedoch nicht der einzige Zugriff an diesem Tag. Wie das Wiener Bezirksblatt schreibt, rückten die Beamten auch in der City an. Dort traf es ein Einzelhandelsgeschäft, das wiederholt ohne gültige Gewerbeberechtigung geöffnet hatte. Laut Informationen von meinbezirk.at wurden dort nicht genehmigte Waren verkauft und die Öffnungszeiten massiv missachtet. Die Einsatzkräfte fackelten nicht lange: Sie tauschten die Schlösser kurzerhand aus und verplombten die Eingangstüre des Lokals.
Schaden für den Ruf der Stadt
Die Behörden zeigen bei derartigen Verstößen null Toleranz. Wie die APA meldet, fand Walter Hillerer, der Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, deutliche Worte für das dreiste Vorgehen. Er erklärte, dass beide Betreiber über einen langen Zeitraum die geltenden Vorschriften schlichtweg ignoriert haben. Die strengen Schließungen machen nun ein für alle Mal klar, dass illegale Machenschaften konsequente Maßnahmen nach sich ziehen.
Quellen: oe24.at, derStandard.at, DiePresse.com, nachrichten.at, Wiener Bezirksblatt, meinbezirk.at
Credits: APA
Neueste Kommentare