Pflegegeld in Österreich: Über eine halbe Million Menschen holen sich Unterstützung – der Boom geht weiter!

Pflegegeld in Österreich: Über eine halbe Million Menschen holen sich Unterstützung – der Boom geht weiter!

Die Zahl explodiert – zumindest schleicht sie sich nach oben: Im September 2025 bezogen bereits 503.725 Menschen in Österreich Pflegegeld. Das geht aus aktuellen Zahlen des Sozialministeriums hervor, die oe24.at so veröffentlichte. Ein Zuwachs von 2,12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Und auch seit August gab es einen leichten Anstieg um 0,21 Prozent.

Pflegegeld – eine halbe Million und kein Ende in Sicht!

Erst im Mai 2025 knackte Österreich die 500.000er-Marke bei den Pflegegeldansprüchen, seither zeigt die Kurve nur nach oben. Im Juni waren es 501.205 Anspruchsberechtigte, im September lobte das Ministerium erneut die Stabilität über dieser magischen Grenze. Die Zahlen stammen direkt aus dem Sozialministerium – kein Fake, sondern amtlich!

Wer profitiert eigentlich vom Pflegegeld?

Am häufigsten erhalten die Menschen Pflegegeld der niedrigsten Stufe 1, und zwar 201 Euro im Monat. Die Verteilung sieht so aus: 29,9 Prozent in Stufe 1, gefolgt von 20,9 Prozent in Stufe 2, 19,1 Prozent in Stufe 3 und so weiter bis zur Stufe 7, die nur 1,7 Prozent der Anspruchsberechtigten betrifft. Je höher die Stufe, desto mehr Pflegezeit wird benötigt. Die genaue Übersicht liefert das Ministerium in Form eines Balkendiagramms, das auch oe24.at wortwörtlich übernommen hat.

Frauen dominieren die Pflegegeld-Bezieher – fast 62 Prozent!

Die klare Mehrheit der Pflegegeldempfänger sind Frauen. Laut Sozialministerium waren im September 2025 von den 503.725 Empfängern 307.913 Frauen (61,1 Prozent) und nur 195.812 Männer (38,8 Prozent). Das zeigt, dass Frauen häufiger Pflege brauchen oder erhalten. Ein Spiegelbild des demographischen Wandels in Österreich.

Demografischer Wandel und steigende Lebenserwartung – die Pflegekosten steigen

Korinna Schumann, Sozialministerin der SPÖ, kommentierte die Zahlen bereits beim Überschreiten der 500.000er-Marke im Mai. Sie machte den demografischen Wandel und die längere Lebenserwartung für die steigenden Zahlen verantwortlich. „Die Zahl der Pflegegeldbezieher wächst nicht zufällig, sondern zeigt, wie sich die Gesellschaft verändert“, so Schumann. Positiv hob sie hervor, dass trotz Sparzwängen die jährliche Valorisierung der Pflegegeldleistungen abgesichert ist. Man versucht also, die Pflegekosten mittelfristig stabil zu halten.


Quelle: oe24.at – Pflegegeld in Österreich, Sozialministerium, Aussagen von Sozialministerin Korinna Schumann.
Credits: APA

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