Paukenschlag im Staatsschutz: DSN-Maulwurf gesteht alles!

Paukenschlag im Staatsschutz: DSN-Maulwurf gesteht alles!

Ein unfassbarer Skandal erschüttert Österreichs höchsten Nachrichtendienst: Ein Mitarbeiter der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) hat zugegeben, seine Befugnisse missbraucht zu haben. Der Beamte, der sofort vom Dienst suspendiert wurde, ist laut Behördensprecher Thomas Vecsey „tatsachengeständig“. Der Verdacht wiegt schwer: Er soll brisante Daten über die islamistische Muslimbruderschaft abgefragt haben.

Brisante Datenabfragen ohne dienstlichen Grund

Der Fall kam ins Rollen, nachdem interne Kontrollmechanismen Alarm schlugen. Wie oe24.at berichtet, wurde man bei der DSN auf verdächtige Aktivitäten des Beamten aufmerksam. Dieser soll über Monate hinweg immer wieder ohne dienstlichen Anlass Abfragen zur Muslimbruderschaft durchgeführt haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien mit Hochdruck, ob diese heiklen Informationen an die beobachtete Gruppierung weitergegeben wurden. Der Verdacht des Amtsmissbrauchs steht im Raum.

Keine U-Haft – Verdächtiger auf freiem Fuß

Trotz des Geständnisses gab es eine überraschende Wendung: Die Staatsanwaltschaft stellte keinen Antrag auf Untersuchungshaft. „Es liegen keine Haftgründe vor“, erklärte Sprecher Vecsey auf APA-Anfrage. Man gehe weder von Flucht- noch von Tatbegehungsgefahr aus. Der suspendierte Beamte bleibt damit vorerst auf freiem Fuß, während die Ermittlungen auf Hochtouren weiterlaufen. Das Innenministerium und die DSN betonen, dass die internen Sicherheitsvorkehrungen gegriffen hätten und der Beamte keinen Zugriff auf streng geheime nachrichtendienstliche Daten hatte. Dennoch bleibt ein bitterer Nachgeschmack: Ein Mann, der den Staat schützen sollte, steht im Verdacht, ihn hintergangen zu haben.

Credits: APA

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