472.000 Euro Brutto-Jahresgage für einen Frühstücksradio-Moderator, der sicher nicht zwölf Stunden täglich arbeitet, 451.000 brutto für den Sicherheitsbeauftragten des ORF, 427.000 Euro für den Generaldirektor, 266.000 Euro für den Moderator im ZiB2-Studio, etc. etc. – diese Luxusgagen regen nicht nur die österreichischen Zwangsgebührenzahler auf, sondern sorgen nun auch für eine Reaktion aus der Bundesregierung: „Bevor Leistungen gekürzt, Programme ausgedünnt und eingeschränkt oder junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekündigt werden, erwarte ich mir Maßnahmen bei den ORF-Spitzengehältern. Die ORF-Führung ist hier in der Verantwortung“, mahnt Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ).
Und Babler fordert auch: „Der Spargedanke muss sich auch in den Spitzengehältern niederschlagen. Ich erwarte mir mehr Transparenz bei den ORF-Gehältern und appelliere an die Geschäftsführung, weitere Maßnahmen zu setzen.“
Diese Aussagen des Medienministers werden auf X bereits emotional diskutiert. So meint ein User: „Sie wissen aber schon, dass ein SPÖ-naher Generaldirektor für viele dieser Luxusgagen verantwortlich war?“
Und ein anderer User blattelt Babler ziemlich direkt auf: „Warum appelliert ihr an die Geschäftsführung? Ihr habt doch mit der ÖVP gemeinsam die Mehrheit im Stiftungsrat des ORF – macht was.“
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