JJ hetzt gegen Israel: ORF verschwieg lange die Skandal-Aussage

JJ hetzt gegen Israel: ORF verschwieg lange die Skandal-Aussage

„Heuer genügend Blüten für Narzissenfest“ und „Brand in Tiefgarage“, etc.etc. – alles da, aber ein Bericht über den Skandal-Sager des österreichischen Song-Contest-Gewinners JJ fand sich nicht auf der ORF-News-Website. Erst Stunden nach fast allen anderen Medien berichtete auch der ORF ganz knapp, dass JJ keine Juden bei der ESC-Show 2026 in Wien sehen will.

Natürlich ist es mega-peinlich für den zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk, dass der von ihm auserwählte Song-Contest-Teilnehmer JJ alias Johannes Pietsch (24) gegen Israel hetzt und offenbar von antisemitischen Gedankengut beeinflusst ist.

Aber gar nichts über die Skandal-Aussage des Sängers zu bringen, der in einem Interview klar sagt, dass er Israel nicht bei der kommenden ESC-Show in Wien dabei haben will? Natürlich wird dieses Statement von JJ emotional diskutiert, immerhin wissen alle halbwegs gebildeten Europäer, wer zuletzt für jüdische Künstler in Österreich und Deutschland ein Auftrittsverbot verhängt hat – es war auch ein Österreicher.

Bis 10.40 Uhr brachte der ORF trotz eines Mannschaftsstands von 3200 Mitarbeitern keine Zeile über die unfassbare Aussage des österreichischen Song-Contest-Gewinners. Vermutlich sind 2800 Mitarbeiter mit dem Zählen der Narzissenblüten beschäftigt und um dann den Bericht bringen zu können „Heuer genügend Blüten beim Narzissenfest“. Erst um 11.15 Uhr kam dann eine knappe Meldung zu JJ unter der Rubrik „Inland“.

Update um 11.25 Uhr

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