Österreichs Jagdkommando in der Ukraine? Tanner klärt auf!

Österreichs Jagdkommando in der Ukraine? Tanner klärt auf!

Die Gerüchteküche brodelte: Waren Österreichs Elitesoldaten, das Jagdkommando, tatsächlich in der Ukraine im Einsatz? Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) hat nun Stellung bezogen und für Klarheit gesorgt.

Kein Kampfeinsatz, sondern Krisenhilfe

Laut Tanner waren zwischen Februar 2022 und März 2023 tatsächlich Mitglieder des Jagdkommandos in der Ukraine. Doch bevor die Spekulationen ins Kraut schießen: Es handelte sich nicht um einen militärischen Kampfeinsatz. Die Soldaten waren im Rahmen des sogenannten Krisenunterstützungsteams (KSE-BVG) vor Ort. Ihre Mission? Unterstützung und Beratung des österreichischen Botschaftspersonals.

„Das Bundesministerium für Landesverteidigung kann ausschließen, dass österreichische Spezialeinsatzkräfte im Rahmen von multinationalen Missionen in der Ukraine tätig waren oder sind“, betonte Tanner in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der FPÖ.

Politische Diskussionen entbrannt

Die Anfrage der FPÖ hatte für Aufsehen gesorgt. Kritiker warfen der Regierung vor, möglicherweise die Neutralität Österreichs zu gefährden. Tanner konterte jedoch entschieden: „Es gab keine Beteiligung an internationalen Kampf- oder Spezialoperationen.“

Hintergrund: Das Krisenunterstützungsteam

Das KSE-BVG ist ein Instrument, das in Krisensituationen eingesetzt wird, um die Sicherheit von Botschaftsmitarbeitern zu gewährleisten. In diesem Fall war es eine reine Schutz- und Unterstützungsmaßnahme, die nichts mit militärischen Operationen zu tun hatte.

Quellen: oe24.at, Verteidigungsministerium

Credits: APA

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