Neues Virus aus China sorgt für Wirbel – und die Maßnahmen dagegen für mächtig Gegenwind!

Neues Virus aus China sorgt für Wirbel – und die Maßnahmen dagegen für mächtig Gegenwind!

In Südchina breitet sich gerade das Chikungunya-Virus aus, ein von Mücken übertragener Erreger, der grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, heftige Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen verursacht. Die meisten Infizierten sind nach ein bis zwei Wochen wieder fit, doch für Schwangere, Babys und chronisch Kranke kann das Virus gefährlich werden. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, ist das Virus mittlerweile in 119 Ländern verbreitet.

Kampf gegen die Mücken – und strenge Kontrollen

Während die Behörden in der Provinz Guangdong mit Eifer gegen die Stechmücken vorgehen und sogar larvenfressende Fische sowie sogenannte Elefantenmücken einsetzen, um die Plagegeister zu dezimieren, sorgt vor allem eine andere Maßnahme für Zoff: Wie oe24.at berichtet, müssen Apotheken in der Millionenstadt Foshan jetzt die Identitäten von Kunden festhalten, die Medikamente gegen Fieber oder Gelenkschmerzen kaufen – eine Regelung, die viele an die strengen Corona-Nachverfolgungssysteme erinnert.

Kritik an Überwachung und Selbstbeobachtung

„Das fühlt sich an wie ein Déjà-vu aus der Corona-Zeit“, klagen Nutzer in den sozialen Netzwerken. Sie sehen die neue Überwachung als unnötigen Eingriff in ihre Privatsphäre. Noch dazu wurden Rückkehrer aus Guangdong in zwei Städten der Nachbarprovinz Fujian zu 14-tägiger Selbstbeobachtung verpflichtet – eine Regel, die nicht nur für Stirnrunzeln sorgt, sondern auch die Frage aufwirft: Ist das wirklich nötig?

Credits: APA

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