Die Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat erneut zugeschlagen: René Benko, einst gefeierter Immobilien-Tycoon und Gründer der Signa-Gruppe, sieht sich mit einer weiteren Anklage konfrontiert. Diesmal geht es um den Vorwurf der betrügerischen Krida – und die Details haben es in sich! Wie oe24.at berichtet, drohen dem Tiroler bis zu zehn Jahre Haft.
Millionen im Tresor versteckt?
Laut oe24.at soll Benko Vermögenswerte in Höhe von fast 370.000 Euro vor seinen Gläubigern versteckt haben. Darunter Bargeld, elf Luxusuhren und Manschettenknöpfe, die in einem Tresor im Haus von Angehörigen seiner Frau Nathalie Benko gelagert wurden. Besonders brisant: Auch Nathalie Benko selbst steht im Fokus der Ermittlungen. Offiziell bestätigt die WKStA dies jedoch nicht.
Untreue und Millionenbetrug
Doch damit nicht genug: Wie oe24.at weiter berichtet, werfen die Ermittler Benko vor, einen Investor um fünf Millionen Euro betrogen zu haben. Angeblich habe er wahrheitswidrig garantiert, einen Dividendenbetrag aus einem anderen Investment persönlich zu begleichen, falls dieser ausfalle. Zudem laufen Ermittlungen gegen mehrere Signa-Mitarbeiter wegen Untreue. Sie sollen es versäumt haben, Mitarbeiter rechtzeitig über die finanzielle Schieflage der Signa Prime Selection AG zu informieren.
Prozess in Innsbruck
Die Anklageschrift wurde, so oe24.at, bereits beim Landesgericht Innsbruck eingebracht. Dort wird Benko am 14. und 15. Oktober vor Gericht stehen. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft. Wie immer gilt die Unschuldsvermutung.
Ein tiefer Fall
René Benko, einst einer der schillerndsten Unternehmer Österreichs, steht nun vor den Trümmern seines Imperiums. Die Signa-Gruppe, einst ein Milliardenunternehmen, ist insolvent, und die Liste der Vorwürfe gegen ihren Gründer wird immer länger.
Credits: APA
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