Nächster harter Schlag: Grasser in Privatkonkurs

Nächster harter Schlag: Grasser in Privatkonkurs

Vom Glamour der Politik und Society zur Haftstrafe – der ehemalige österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser steht kurz vor dem Antritt einer vierjährigen Haftstrafe. Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigte im März 2025 seine Verurteilung wegen Korruption im Zusammenhang mit der BUWOG-Affäre, reduzierte jedoch die ursprüngliche Strafe von acht Jahren auf vier Jahre.

Nun muss Grasser den nächsten harten Schlag wegstecken: Grasser hat Privatkonkurs beantragt, er dürfte mittellos sein. Er hat das Schuldenregulierungsverfahren am Bezirksgericht Kitzbühel beantragt. Nun prüft das Gericht, ob die Insolvenzvoraussetzungen vorliegen. 

Grasser ist seit Oktober 2005 mit der Unternehmerin und Swarovski-Erbin Fiona Pacifico Griffini-Grasser verheiratet. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, geboren im September 2007.

Fiona brachte zudem drei Kinder aus früheren Beziehungen in die Ehe ein.

Das Ehepaar lebt in Kitzbühel und ist bekannt für seine Präsenz in der österreichischen High Society. Trotz der massiven juristischen Probleme zeigte sich Fiona Grasser in der Vergangenheit unterstützend an der Seite ihres Mannes.

Haftantritt

Nach Zustellung des schriftlichen Urteils durch den OGH am 28. April 2025 wird Grasser in den kommenden Tagen aufgefordert, seine Haftstrafe anzutreten. Die genaue Frist für den Haftantritt wird vom zuständigen Gericht festgelegt.

Grasser hat angekündigt, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) anzurufen, um gegen das Urteil vorzugehen.

Die bevorstehende Inhaftierung markiert einen tiefgreifenden Einschnitt in das Leben des einstigen Politstars – wie kann sein Leben in Zukunft, nach Ableistung der Haftstrafe, weitergehen?

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