Laut einem Bericht von Military.com soll eine interne E-Mail von Meyers den Ausschlag gegeben haben. Darin habe sie sich von der Haltung des Vizepräsidenten distanziert, der bei seinem Besuch in Pituffik Kritik an der Rolle Dänemarks in Grönland geäußert hatte. Ziel der E-Mail sei es gewesen, zwischen den auf der Basis tätigen US-Soldaten sowie kanadischen, dänischen und grönländischen Kräften ein Zeichen der Einheit zu setzen.
Das US-Verteidigungsministerium reagierte umgehend. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte auf der Plattform X, dass ein Vorgehen, das die Befehlskette oder die außenpolitische Linie des Präsidenten untergräbt, nicht toleriert werde. Meyers’ Nachfolge hat nun Colonel Shawn Lee übernommen.
Trump will Grönland unbedingt
Der Besuch von Vance auf der strategisch bedeutenden Basis unterstreicht die außenpolitische Neuausrichtung der USA in der Arktis. Präsident Trump hatte in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er Grönland stärker unter amerikanische Kontrolle bringen möchte – auch aus sicherheits- und wirtschaftspolitischen Gründen. Die Reaktion des Verteidigungsministeriums auf interne Abweichungen zeigt, dass man in Washington gewillt ist, diesen Kurs mit Nachdruck zu verfolgen.
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