„Das Messer wird nach wie vor zumeist als Drohmittel eingesetzt“, heißt es in der neuen LKA-Analyse. Dies sei bei über 44 Prozent aller Taten der Fall. Die guten Nachrichten: Rohheitsdelikte (-99 Taten), Raubtaten (-76) und Sexualdelikte (-6) mit Messern sind im Vergleich gesunken. Allerdings: „Anstiege mussten im Bereich der Straftaten gegen das Leben (+12) sowie beim Widerstand/Tätlichen Angriff (+22) festgestellt werden.“
Von den insgesamt 4263 erfassten Opfern (2023: 4239) waren 3429 Männer, berichtet die Berliner Zeitung. Mehr als die Hälfte aller Opfer waren Deutsche. Über 32 Prozent hatte eine Vorbeziehung zum Täter. Durch Messerangreifer nicht verletzt wurden 2846 Personen. Die Zahl der Leichtverletzten lag bei 1069, die der Schwerverletzten bei 243. Durch einen Messerangriff starben in Berlin allein im vergangenen Jahr 19 Menschen.
Das LKA schreibt dazu: „Beim Blick auf die Angaben zum Verletzungsgrad muss festgestellt werden, dass sowohl die reine Zahl als auch der prozentuale Anteil der schwer bzw. tödlich verletzten Opfer im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist.“
Neueste Kommentare