McDonald’s muss Transfrau 16.500 Euro zahlen

McDonald’s muss Transfrau 16.500 Euro zahlen

Als Teil des Vergleichs erhält sie eine zu versteuernde Abfindung in Höhe von 16.500 Euro. Der Hintergrund: Die Transfrau (28), die 2017 aus Libyen nach Deutschland gekommen war und auch unter dem Namen Kylie Divon als Künstlerin bekannt ist, arbeitete seit 2019 bei McDonald’s. Der Konflikt eskalierte im Dezember 2023, als ihr eine muslimische Kollegin den Zugang zur Damenumkleide verweigerte und sie dabei nach eigenen Angaben diskriminierend beleidigte.

Unterstützung von ihren Vorgesetzten habe sie daraufhin nicht erhalten, schilderte die Betroffene. Ganz im Gegenteil, habe eine Fühungskraft dem biologischen Mann auch noch abgesprochen, eine Frau zu sein.

Fastfood-Gigant suchte nach Lösung

Vor Gericht erklärte eine Vertreterin des Konzerns, man habe gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen gesucht, auch bezüglich der Nutzung der Umkleideräume. So sollte ein Raumteiler als Sichtschutz installiert werden, oder der Libyerin gestattet werden, sich in der Dusche umzuziehen. Zudem habe McDonald’s finanzielle Hilfen für die künstlerische Tätigkeit der Klägerin angeboten und war bereit, Spenden an queere Organisationen zu leisten. Doch das war nicht genug. Divon kritisierte diese Angebote als PR-Maßnahmen des Unternehmens und pochte auf Geld.

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Mit der Einigung sind sämtliche rechtlichen Ansprüche in diesem Fall abschließend geklärt.

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