Malediven machen Ernst: Rauchverbot für eine ganze Generation!

Malediven machen Ernst: Rauchverbot für eine ganze Generation!

Die Malediven setzen ein weltweites Zeichen: Ab sofort ist Rauchen für alle, die nach dem 1. Januar 2007 geboren wurden, strengstens verboten.

Ein Paradies ohne Rauchschwaden

Die Malediven, bekannt für ihre traumhaften Strände und luxuriösen Resorts, haben ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet. Wie das Gesundheitsministerium des Inselstaates mitteilt, dürfen Personen, die ab 2007 geboren wurden, weder Tabakprodukte kaufen, konsumieren noch verkaufen. Das Verbot umfasst alle Formen von Tabak, einschließlich E-Zigaretten und Vaping-Produkten. Ziel ist es, eine „tabakfreie Generation“ zu schaffen und die öffentliche Gesundheit zu schützen, berichtet DW.

Strenge Strafen – auch für Touristen

Doch das ist noch nicht alles: Das Gesetz gilt nicht nur für Einheimische, sondern auch für die zahlreichen Touristen, die jährlich auf die Malediven strömen. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss tief in die Tasche greifen. Händler, die Tabak an Minderjährige verkaufen, drohen Strafen von bis zu 50.000 Rufiyaa (ca. 2.800 Euro). Selbst der unerlaubte Konsum von E-Zigaretten wird mit 5.000 Rufiyaa (ca. 280 Euro) geahndet, wie France24 berichtet.

Ein globaler Vorreiter

Mit diesem Schritt sind die Malediven das erste Land weltweit, das ein solches generationales Rauchverbot umsetzt. Ähnliche Gesetze wurden in Neuseeland und Großbritannien diskutiert, jedoch entweder aufgehoben oder noch nicht verabschiedet, so Deutschlandfunk. Präsident Mohamed Muizzu, der das Gesetz unterstützte, erklärte, dass dies ein entscheidender Schritt sei, um die Normalisierung des Rauchens zu verhindern.

Luxusurlaub ohne Zigaretten?

Die Malediven, bestehend aus über 1.000 kleinen Inseln, sind ein Hotspot für Luxusreisen. Doch wie werden die rauchenden Touristen auf das Verbot reagieren? Kritiker befürchten, dass dies die Attraktivität des Landes für einige Urlauber mindern könnte. Befürworter hingegen loben den mutigen Schritt als Vorbild für andere Länder.


Quellen: DWFrance24Deutschlandfunk20min.ch.

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