Luxus im Exil: Hamas-Führer leben in Saus und Braus, während Gaza leidet

Luxus im Exil: Hamas-Führer leben in Saus und Braus, während Gaza leidet

Während im Gazastreifen Hunderttausende Menschen von Hunger bedroht sind und die humanitäre Lage sich zuspitzt, lebt eine kleine, aber steinreiche Elite der Hamas-Führung in purem Luxus. Fernab des Leids ihrer Bevölkerung genießen sie die Annehmlichkeiten des reichen Golfstaats Katar – ein Leben, das in krassem Gegensatz zur verzweifelten Realität in Palästina steht.

Milliardenvermögen und Privatjets

Wie die „Daily Mail“ berichtet, führen führende Hamas-Vertreter wie Khaled Mashal und Mousa Abu Marzouk ein Leben im Überfluss. Mashal, der das politische Büro der Hamas im Ausland leitet, und Marzouk sollen laut Angaben der israelischen Botschaft in den USA gemeinsam über ein Vermögen von mehr als drei Milliarden US-Dollar verfügen. Der kürzlich im Iran getötete Ismail Haniya soll laut Berichten, unter anderem in der „Bild“, ebenfalls Milliarden besessen und mit seiner Familie in Katar und der Türkei ein Leben in Luxus geführt haben.

Die Schweizer Zeitung „Blick“ zeichnet ein noch detaillierteres Bild dieses Lebensstils. Reisen im Privatjet, eine Luxusvilla am Strand in Doha und sogar Spa-Besuche, für die Rechnungen über 26.000 Euro aufgetaucht sein sollen – so soll der Alltag von Haniya ausgesehen haben. Suheib Yusef, der Sohn eines Hamas-Mitglieds, enthüllte bereits 2019 gegenüber dem israelischen Sender Channel 12: „Sie haben ihre Kinder in Privatschulen untergebracht, ihre Familien in Luxusvillen an der türkischen Küste. Wenn sie essen gehen, dann nur in den feinsten Lokalen, wo man für einen Gang bis zu 200 Dollar hinlegt.“

Reichste Terrororganisation nach dem IS

Die Hamas gilt nach der Terrormiliz IS als eine der reichsten Terrororganisationen der Welt. Nach Angaben der israelischen Botschaft in den USA erzielt die Gruppe jährlich Einnahmen von rund einer Milliarde Dollar. Dieses Geld stammt aus verschiedenen Quellen, darunter Spenden aus dem Iran und Steuern auf Waren, die nach Gaza geschmuggelt werden. Statt in die notleidende Bevölkerung zu fließen, finanziert es offenbar das dekadente Leben der Exil-Führung und das militärische Arsenal der Organisation.

Hunger und Elend im Gazastreifen

Die Situation in Gaza ist katastrophal. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren, wie das Portal „20min.ch“ berichtet, bereits im Juli fast 12.000 Kinder unter fünf Jahren von akuter Mangelernährung betroffen. Schon vor dem Krieg, der durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober ausgelöst wurde, war rund die Hälfte der Bevölkerung auf Lebensmittelhilfen der Vereinten Nationen angewiesen. Beobachter bezeichnen den Küstenstreifen oft als „größtes Freiluftgefängnis der Welt“, in dem Armut und Hoffnungslosigkeit den Alltag prägen.

Israelischer Angriff auf die Hamas-Führung in Doha

Die Diskrepanz zwischen dem Luxusleben der Führung und dem Elend der Bevölkerung wird durch die jüngsten Ereignisse noch deutlicher. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, führte die israelische Armee kürzlich einen präzisen Luftangriff auf die Hamas-Führung in der katarischen Hauptstadt Doha durch. Ziel des Angriffs war laut israelischen Angaben unter anderem Khalil al-Hayya, der das Verhandlungsteam der Hamas anführt. Das israelische Militär erklärte, die angegriffenen Mitglieder seien „direkt für das brutale Massaker vom 7. Oktober verantwortlich“.

Während die Führung in sicheren Luxusquartieren über Waffenruhen verhandelt, kämpfen die Menschen in Gaza täglich ums nackte Überleben – ein unerträglicher Widerspruch, der immer mehr ans Licht der Öffentlichkeit rückt.

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest
0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x