Er will ein Ende der Sekkiererei der Wiener durch Palästina-Demos und Mini-Protestgruppen: Der FPÖ-Politiker Leo Lugner fordert ein Verbot aller Demonstrationen in Wien zu nicht-österreichischen Themen. Der Landtagsabgeordnete wird dafür vermutlich viel Zustimmung bekommen.
Ja zum Demonstrationsrecht, nein aber dazu, dass Migranten und ausländische Polit-Aktivisten dieses Recht dafür ausnützen, um ihre im Ausland spielenden Konflikte auch auf dem Boden Österreichs auszutragen – dazu verfasste Leo Lugner (FPÖ) nun ein Posting auf X, weil ihn und sicher viele andere Mitmenschen aktuell erneut ein Grüppchen Demonstranten belästigt hat: „Wegen eines elendigen Häufchens Gaza-Fans herrscht heute Stau-Chaos am Gürtel! Keine Demos für ausländische Konflikte auf unseren Straßen!“
FPÖ: Raus mit den Ausländer-Demos aus der Innenstadt
Schon mehrmals zuvor haben FPÖ-Politiker ebenso wie viele Bewohner der Wiener Innenstadt ein Demo-Verbot für Palästina- und Hamas-Fans wie auch für andere Migranten gefordert, die oft direkt neben dem Stephansdom ihre Hass-Parolen schreien und auch die Shopping-Meilen Wiens verstopfen. Die Polizeieinheiten begleiten nur diese Protestzüge – einen Befehl zum Einschreiten gibt es aber nicht, immerhin seien diese Demos auch von der Landespolizeidirektion genehmigt.
Die Gegenprobe zeigt, wie extrem tolerant (?) die Führung der österreichischen Polizeispitze ist, dass sie die nervenden Anti-Israel-Demos direkt auf dem Stephansplatz und in der Nähe der Synagoge zulässt: Es wäre ja wohl kaum möglich, dass eine fundamental-katholische Innsbrucker Jodel-Gruppe direkt um die Kaaba, dem zentralen Heiligtum der Muslime in Mekka, herumtanzt und dort stundenlang laut „Tirol from the river to the sea!“ herumschreit und so ein Italiener-freies Gebiet zwischen Inn und Adria fordert.

Credits: APA, Screenshot
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