In der ersten Reaktion gleich nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses wies Wiens SPÖ-Chef Michael Ludwig sofort ein Angebot von FPÖ-Chef Dominik Nepp zu einer rot-blauen Koalitionsregierung für Wien zurück: „Was vor der Wahl gilt, das gilt auch nach der Wahl. Es wird keine Wiener Stadtregierung der SPÖ mit der FPÖ geben.“
Damit hat Michael Ludwig, dessen SPÖ nun doch noch auf 39,3 % kam, drei andere mögliche Koalitionspartner: Erneut die NEOS, aber auch die Grünen oder die brutal abgestürzte ÖVP könnten gemeinsam mit der SPÖ die Stadt regieren. Somit befindet sich die Wiener SPÖ trotz des zweitschlechtesten Ergebnisses ihrer Fraktions-Geschichte in einer guten Verhandlungsposition.
FPÖ-Chef Dominik Nepp meinte zu der Absage von Michael Ludwig: „Wir werden dann weiter gute und wichtige Oppositionspolitik machen – wir werden weiter der Stachel im Fleisch der SPÖ sein.“
Alle Spitzenkandidaten der Parteien bedauerten in einer Interview-Runde mit oe24 auch die geringe Wahlbeteiligung.
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