Ludwig: Bei Wiens Polizisten wird sicher nicht gespart!

Ludwig: Bei Wiens Polizisten wird sicher nicht gespart!

Der Sparbefehl des Innenministers ist klar: Per „Dienstanweisung“ wird der Führungsriege der Landespolizeidirektion Wien vom Präsidium eine Reduzierung von pauschalisierten Überstunden um 30 Prozent und einzel verechneten Überstunden um 20 Prozent für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgetragen. Allerdings: Allein im Vorjahr leisteten die 7200 Polizisten laut Landespolizeidirektion 2,18 Millionen Überstunden – ohne diese Leistung wäre die Sicherheit der Bundeshauptstadt massiv gefährdet.

Nach deutlichen Warnungen des Wiener FPÖ-Chefs Dominik Nepp stellt sich nun auch Wiens Bürgermeister klar gegen die Sparpläne von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP): „Bei der Sicherheit darf kein Cent gekürzt werden! Im Gegenteil: Der Bund muss mehr Mittel bereitstellen, damit die Landespolizeidirektion Wien bestmögliche Voraussetzungen für ihre anspruchsvolle Arbeit vorfindet“, postet der Bürgermeister auf X. Und: „Wer die Regeln des Zusammenlebens verletzt, muss mit strengen Konsequenzen rechnen. Wir lassen die Wiener Polizei nicht alleine, sondern übernehmen als Stadt Verantwortung.“

Michael Ludwig schlägt vor, alle Polizisten, die in Wien ihren Dienst versehen, mit einem zusätzlichen „Hauptstadt-Bonus“ zu entschädigen. Wer diese Auszahlung übernehmen soll, das erklärte der Bürgermeister nicht – der Bund wird diese Finanzmittel sicher nicht aufbringen können, exxtra24 berichtete eben über das noch zusätzlich vergrößerte Budgetloch.

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