Zeitgleich mit den großen Bemühungen der US-Verhandler mit der russischen Seite einen Waffenstillstand in der Ukraine bis zum Ostermontag zu vereinbaren, haben Frankreich und Großbritannien bereits angekündigt, Truppen in die Ukraine zu entsenden, damit diese Waffenruhe überwacht werde. Diese heikle Mission – die keine Zustimmung aus Moskau hat – ist umstritten, da Russland auch deshalb mit dem Angriff auf das Nachbarland begann – weil die Kreml-Führung keine Annäherung der Ukraine an einen Nato-Status duldet.
Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte aber jetzt im Außenpolitischen Ausschuss des Nationalrats, dass sie diese militärische „Allianz der Willigen“ unter britisch-französischer Führung unterstütze: Dies sei eine „gute Stoßrichtung“, meinte die Ministerin des neutralen Österreichs.
Unangenehme Fragen zu Getreide-Deal mit der Ukraine
Außerdem erklärte Meinl-Reisinger auch, dass für die Kriegsschäden in der Ukraine auch Russland aufkommen müsse.
Gegenüber der FPÖ-Abgeordneten Susanne Fürst verteidigte Meinl-Reisinger das mit der Ukraine vereinbarte Getreideabkommen: Demnach wird Österreich um zwei Millionen Euro Getreide in der Ukraine kaufen und damit nordafrikanische Länder unterstützen. Details dazu wurden erneut nicht genannt.
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