„Konsumiere das nicht“ – Kickl wird keine ORF-Gebühr mehr zahlen

„Konsumiere das nicht“ – Kickl wird keine ORF-Gebühr mehr zahlen

Mehr als 730 Millionen Euro knöpft der Staatsfunk den Österreichern pro Jahr über die Einhebung der Zwangsgebühr ab und leistet sich damit 3200 Mitarbeiter, von denen viele als Jahresgage ein Vermögen kassieren – allein ein Frühstücksradio-Moderator wird mit mehr als 470.000 Euro brutto im Jahr belohnt, ein ORF-Manager, der früher bei den Grünen war, kommt auf eine fast ebenso hohe Summe.

Dazu erleben die Noch-Zuseher fast täglich eine links-gefärbte Nachrichtenberichterstattung – und das kritisiert jetzt erneut FPÖ-Chef Herbert Kickl in einem Gespräch mit der Tageszeitung Heute: „Der ORF erfüllt seine Aufgaben nicht.“ Aus seiner Sicht wolle der Sender von „Unabhängigkeit und Gleichberechtigung eigentlich nichts wissen“.

Kickl: „Werde das jetzt reparieren“

Auch deshalb wird Kickl jetzt einen radikalen Schritt setzen:  Künftig will dder FPÖ-Chef die Haushaltsabgabe nicht mehr bezahlen. Bisher sei er ein Abbuchungsfall gewesen. „Ich werde das jetzt reparieren“, sagte Kickl. Auch deshalb, weil er die Inhalte des Öffentlich-Rechtlichen gar nicht konsumieren würde. Spannend wird, ob die ORF-Gebührenfahnder dann tatsächlich eine Pfändung des FPÖ-Chefs wagen werden.

Die Ankündigung von Herbert Kickl, den ORF nun komplett zu boykottieren, könnte eine Massenbewegung auslösen, die dem linkslastigen Staats-TV massiv schaden könnte: Immerhin ist der Rundfunk, der noch immer nicht mit umfassenden Sparmaßnahmen beginnen will, auf die Zwangsgebühren angewiesen, die ihm die schwarz-grüne Ex-Bundesregierung zugeschanzt hat. Die neue Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS haben diese Gebühren-Abkassiererei noch über Jahre einzementiert.

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