„Paukenschlag im deutschen Bundestag: Der größte Anti-Demokrat Deutschlands, Friedrich Merz, ist im ersten Durchgang der Wahl zum deutschen Kanzler gescheitert. Ein guter Tag für die Demokratie, ein guter Tag für Deutschland“, schreibt Herbert Kickl (55) auf seinem Facebook-Account zu den dramatischen Stunden in Berlin.
Noch vor Kickl hat auch die Chefin der AfD, Alice Weidel, die Wahl-Niederlage des CDU-Chef kommentiert: „Das Beste wäre für unser Land hier direkt einen Schnitt zu machen. Herr Merz sollte direkt abtreten und es sollte der Weg geöffnet werden für Neuwahlen in unserem Land.“ Die AfD sei bereit für die Regierungsverantwortung. Merz sei folgerichtig im ersten Wahlgang durchgefallen, sagte Weidel und nannte Merz (APA-Bild unten) einen Wahlbetrüger.
CDU-Chef will nochmals antreten
Wie von exxtra24 aktuell berichtet, erhielt Friedrich Merz in geheimer Abstimmung nur 310 von 621 Stimmen und damit 6 weniger als die nötige Mehrheit von 316. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD haben zusammen 328 Sitze im Parlament. Noch nie ist nach einer Bundestagswahl ein designierter Kanzler bei der Wahl im Bundestag gescheitert. Trotz dieser Wahlschlappe wird Merz laut Unionsfraktionschef Jens Spahn erneut antreten.
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