Herbert Kickl hält seine Spitzenposition. Die FPÖ legt in Umfragen weiter zu – während die Regierungsparteien reihenweise Federn lassen.
Kickl führt – mit deutlichem Abstand
Herbert Kickl bleibt laut dem aktuellen „Heute“-Politbarometer von Unique Research der beliebteste Politiker Österreichs. Wie heute.at berichtete, erreicht der FPÖ-Chef 26 Prozent Positiv-Nennungen – deutlich vor Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit 21 Prozent und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS). Befragt wurden 500 Österreicher ab 16 Jahren online zwischen 5. und 7. Mai 2026 (Schwankungsbreite ±4,4 Prozent).
Auch bei den Negativ-Nennungen liegt Kickl mit 44 Prozent deutlich besser als Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ), der mit 49 Prozent der unbeliebteste Politiker des Landes ist. Babler hat in den vergangenen zwei Monaten satte 12 Saldo-Punkte verloren.
FPÖ auf 36,5 Prozent – Koalition verliert Mehrheit
Kickls persönliche Popularität spiegelt sich direkt in den Parteienwerten wider. Wie heute.at unter Berufung auf den PolitPro-Wahltrend berichtete, liegt die FPÖ aktuell bei 36,5 Prozent – weit vor ÖVP (20,2 Prozent) und SPÖ (18,8 Prozent). Laut einer aktuellen Lazarsfeld-Umfrage, auf die oe24 verweist, hat die Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS sogar ihre parlamentarische Mehrheit verloren – ein politisches Alarmsignal für die Regierung.
Budget als Haupttreiber – alle Regierungspolitiker verlieren
Meinungsforscher Peter Hajek von Unique Research erklärte laut heute.at den Abschwung der Regierungspolitiker klar: „Die Ankündigung des Doppelbudgets 2027/28 hat sich negativ auf alle Regierungsparteien ausgewirkt.“ Schellhorn und Hattmannsdorfer verloren je 11 Saldo-Punkte, Babler sogar 12. Kickl hingegen profitiert als Oppositionsführer davon – er kann die Sparmaßnahmen bei Pensionen, Familienbonus und Sozialleistungen scharf kritisieren, ohne selbst Verantwortung dafür zu tragen.
Credits: APA
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