Harte Attacke von Herbert Kickl gegen den amtierenden Kanzler: Die ÖVP werde „die erstbeste Möglichkeit nützen, um Christian Stocker zu entsorgen“, meint der FPÖ-Chef. Kickl argumentiert auch, warum der U-Ausschuss nötig sei: „Es geht um den Machtmissbrauch der ÖVP.“
Kein angenehmes Wochenende für den ÖVP-Chef und Bundeskanzler: Auf den Social-Media-Plattformen wird nach der Selfie-Orgie von Christian Stocker mit dem anti-israelischen Song-Contest-Gewinner JJ eine Klarstellung von Christian Stocker gefordert – und jetzt wird der Kanzler auch noch massiv von FPÖ-Chef Herbert Kickl attackiert.
Der Bundesparteiobmann der Freiheitlichen meint im Interview mit der Tiroler Tageszeitung: „Ich habe bereits davon gesprochen, dass die Politik ihre Beziehung zur Bevölkerung verloren hat. Und jetzt stellen Sie sich vor, jemand geht in die Wahl, führt erfolgreiche Koalitionsverhandlungen und übergibt dann das Amt einem anderen. Das ist Betrug am Wähler. Die ÖVP machte diesen Betrug. Und deshalb ist Christian Stocker heute Kanzler. Die ÖVP wird übrigens die erste Gelegenheit nützen, um Stocker zu entsorgen, weil sie mit ihm in keine nächste Wahl gehen wird. Es können die anderen Parteien die Wählerschaft für dumm verkaufen, wir machen da nicht mit.“
Kickl: „Der Song Contest interessiert mich überhaupt nicht“
Auch zum Song Contest liefert Herbert Kickl ein klares Statement: „Der Song Contest interessiert mich überhaupt nicht. Der Song Contest ist eine Bühne für eine kleine, aber schrille und laute Community. Ganz ehrlich, wenn du heute als Mann keinen Rock trägst, als Frau keinen Bart, wenn du nicht trans oder sonst was bist, bist du beim Song Contest chancenlos.“
Und zur Feststellung der Tiroler Tageszeitung, dass der nächste Song Contest in Österreich stattfinden wird, meint der FPÖ-Chef: „Ist das so? Mit Ausnahme der Staatsbürgerschaft des Sängers JJ kann ich ja keinen bestimmten Österreich-Bezug erkennen. Aber aus Ermangelung an sonstigen Erfolgen machte die Regierung Selfies mit dem Sänger. Und jetzt haben sie nach seinen unqualifizierten Aussagen zu Israel ein großes Problem. Das zeigt aber auch, in welchem Zustand wir schon sind.“
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