Herbert Kickl: Der unaufhaltsame Aufstieg der FPÖ

Herbert Kickl: Der unaufhaltsame Aufstieg der FPÖ

Die politische Landschaft in Österreich zeigt sich derzeit stark zugunsten der FPÖ unter Herbert Kickl verschoben. Laut einer aktuellen Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft, die zwischen dem 5. und 14. Januar 2026 durchgeführt wurde, bleibt die FPÖ mit 35 Prozent der Stimmen klar an der Spitze. Trotz eines leichten Rückgangs von einem Prozentpunkt ist die Partei uneinholbar und liegt 14 Prozent vor der regierenden ÖVP.

ÖVP: Kleine Fortschritte, aber keine Wende

Die Regierungspartei ÖVP konnte nach ihrer Klausur einen leichten Zuwachs von zwei Prozent verzeichnen und erreicht nun 21 Prozent. Dies ist das erste Mal in diesem Jahr, dass die Partei die 20-Prozent-Marke überschreitet. Dennoch bleibt der Abstand zur FPÖ erheblich.

SPÖ und NEOS: Keine Bewegung in Sicht

Die SPÖ verharrt weiterhin bei ihrem Tiefstwert von 18 Prozent, während die NEOS mit neun Prozent hinter den Grünen (zehn Prozent) zurückbleiben. Die Regierungsarbeit scheint für diese Parteien keine positiven Impulse zu bringen.

Kanzlerfrage: Kickl dominiert

Auch in der Kanzlerfrage zeigt sich die Stärke von Herbert Kickl. Mit 32 Prozent Zustimmung liegt er deutlich vor dem amtierenden Kanzler Christian Stocker, der lediglich 13 Prozent erreicht. Andreas Babler, Vizekanzler und SPÖ-Chef, wird nicht nur von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger überholt, sondern auch von Grünen-Chefin Leonore Gewessler eingeholt.

Alternativkandidaten ohne Wirkung

Die Umfrage zeigt zudem, dass selbst prominente Alternativkandidaten wie Sebastian Kurz (ÖVP) und Christian Kern (SPÖ) keine Verbesserung für ihre Parteien bringen würden. Mit Kurz käme die ÖVP auf 19 Prozent, zwei Prozent weniger als mit Stocker. Die SPÖ würde mit Kern ebenfalls bei 18 Prozent stagnieren. Die FPÖ hingegen könnte in diesem Szenario sogar auf 36 Prozent zulegen.

Eine klare Botschaft der Wähler

Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen die derzeitige politische Stimmung in Österreich. Die FPÖ unter Herbert Kickl profitiert von einer stabilen Wählerbasis, während die Regierungsparteien und die Opposition keine nennenswerten Fortschritte erzielen können. Die Dominanz der FPÖ in der Kanzlerfrage und bei den Parteipräferenzen zeigt, dass die Partei derzeit kaum zu stoppen ist.

Quelle: oe24.at
Credits: APA

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