„Am Beginn des Wahlkampfs lagen wir in den Umfragen noch bei 10 Prozent, jetzt waren es am Schluss doch mehr als 14 Prozent – das ist eine ziemliche Steigerung“, will ein grüner Gemeinderat das mittel-gute Wahlergebnis zum glorreichen Sieg erklären.
Tatsächlich haben die Grünen extrem hohe Summen in den Wien-Wahlkampf investiert, alleine in die Social-Media-Kampagne flossen 300.000 Euro, an Reichweite schaffte die grüne Spitzenkandidatin dann aber nur Platz 5 auf Facebook, Instagram und X.
Für die eher glücklos agierende grüne Spitzenkandidatin, die nach ihrem ZiB2-Interview mit ihren „Bäuminnen“-Sager in Erinnerung blieb, könnte eine „Beförderung“ anstehen: Sie könnte mit ziemlicher Sicherheit Vizebürgermeisterin werden, wenn die SPÖ einer Koalition mit den Grünen zustimmt. Allerdings ist für die SPÖ auch noch immer eine Zweier-Koalition mit den NEOS nach den Ergebnissen der Hochrechnung nun doch möglich.
Eine Neuauflage von Rot-Grün wie von 2010 bis 2020 wäre demnach wahrscheinlich – mit Judith Pühringer in der Rolle von Maria Vassilakou.
Neueste Kommentare