Im August 2018 begann Greta Thunbergs Reise mit einem handgeschriebenen Schild vor dem schwedischen Reichstag. Doch war dieser Schulstreik wirklich so spontan, wie es schien? Laut dem Artikel von Axel Bojanowski in der „Welt“ war von Anfang an ein Netzwerk aus PR-Profis beteiligt. Ingmar Rentzhog, ein Bekannter von Gretas Mutter und Gründer einer Klima-PR-Firma, machte die ikonischen Fotos, die viral gingen. Zeitgleich veröffentlichten Gretas Eltern ein Buch über ihre Familie – ein Zufall?
Die Bühne der Mächtigen
Mit emotionalen Appellen wie „How dare you?“ eroberte Greta die Weltbühnen, vom UN-Klimagipfel bis zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Doch ihre Botschaften waren weniger politische Analysen als moralische Anklagen. Unterstützt wurde sie von einer Bewegung, die nicht nur den Klimaschutz, sondern auch den Kampf gegen das „kapitalistische System“ propagierte.
Vom Klimastreik zur politischen Polarisierung
Die Bewegung, die einst Millionen mobilisierte, verlor schnell an Schwung. 2019 nahmen noch 1,5 Millionen Menschen an Klimastreiks teil, 2023 waren es nur noch 80.000. Greta selbst wandte sich neuen Themen zu. Nach dem Hamas-Angriff im Oktober 2023 positionierte sie sich klar pro-palästinensisch und sorgte mit Aussagen wie „Fuck Germany and fuck Israel“ für Empörung.
Ein teures Erbe
Trotz des medialen Hypes bleibt die Bilanz ernüchternd: Die globalen CO₂-Emissionen steigen weiter, und die Klimabewegung hat den politischen Diskurs eher polarisiert als Lösungen hervorgebracht.
Quellen: exxpress.at, Welt
Credits: APA
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