Der ehemalige österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser steht vor einem besonderen Weihnachtsfest. Wie sein Anwalt Norbert Wess bestätigte, könnte Grasser das Weihnachtsfest mit seiner Familie verbringen – vorausgesetzt, er beantragt den Freigang. „Wenn er es beantragt, kann er das Weihnachtsfest mit der Familie verbringen“, so Wess. Dies würde Grasser zumindest einige Stunden in Freiheit ermöglichen, bevor er ins Gefängnis zurückkehren muss.
Ein Schritt in Richtung Freiheit
Doch nicht nur Weihnachten bringt für Grasser eine Veränderung. Im neuen Jahr soll er eine Fußfessel erhalten, die ihm mehr Freiheiten ermöglicht. Ab dem 1. Januar 2026 fallen die sogenannten generalpräventiven Gründe weg, die bisher ein strengeres Vorgehen gegen den Ex-Politiker rechtfertigten. Laut Wess ist die Fußfessel für Grasser „fix“. Mit dieser Maßnahme wird es ihm erlaubt sein, unter der Woche zu arbeiten – auch außerhalb seines Hauses. An den Wochenenden darf er zudem drei Stunden spazieren gehen.
Ein kontroverser Fall
Der Fall Grasser sorgt seit Jahren für Diskussionen in der Öffentlichkeit. Der ehemalige Finanzminister war in mehrere Affären verwickelt, die ihn schließlich vor Gericht brachten. Die Aussicht auf mehr Freiheiten durch die Fußfessel wird von seinen Unterstützern begrüßt, während Kritiker weiterhin die Umstände seines Falls hinterfragen.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
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