Karl-Heinz Grasser, der seit Juni 2025 in der Innsbrucker Justizanstalt einsitzt, wird Weihnachten und den Jahreswechsel hinter Gittern verbringen. Wie die APA berichtet, wird der 56-Jährige Anfang Jänner 2026 in den Hausarrest überstellt und eine Fußfessel tragen.
Antrag auf Hausarrest bereits im September gestellt
Grassers Anwälte hatten bereits am 1. September 2025 einen Antrag auf elektronisch überwachten Hausarrest eingereicht. Der ehemalige Finanzminister, der von 2000 bis 2007 im Amt war, war im März 2025 im Buwog-Prozess wegen Untreue und Geschenkannahme rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Laut oe24.at könnte er nach der Hälfte der Strafe bedingt entlassen werden.
Gesundheitliche Probleme sorgten für Schlagzeilen
Im September 2025 geriet Grasser erneut in die Schlagzeilen, als er aufgrund eines gesundheitlichen Notfalls operiert werden musste. Nach der Operation verbrachte er mehrere Wochen im Krankenhaus. Grasser lebt mit seiner Frau Fiona Pacifico Griffini-Grasser und der gemeinsamen Tochter in Kitzbühel.
Quellen: oe24.at, APA
Credits: APA
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