Mehrere europäische und nicht-europäische Länder haben Interesse bekundet, an einer Friedensmission in der Ukraine teilzunehmen, berichtet der britische Telegraph.
Der französische Präsident erklärte, dass ein solches Friedenskontingent aus „einigen tausend Soldaten pro Land“ bestehen könnte, die an strategischen Orten stationiert werden sollen. Australien und Kanada haben ebenfalls Bereitschaft signalisiert.
Und Macron wird zitiert: „Russland hat kein Mitspracherecht bei der Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine.“ Er will also auf eine Erlaubnis von Wladimir Putin für diese Art des Friedensplans pfeifen.
Die Reaktion kam prompt. Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew hat die britisch-französischen Pläne zu einer möglichen Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine scharf kritisiert – und er drohte mit einem Krieg gegen die Nato. Der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer „stellten sich dumm“, meinte Medwedew: „Obwohl ihnen wiederholt gesagt worden sei, dass Friedenstruppen aus Nicht-Nato-Staaten kommen sollten, hielten die beiden an ihren Plänen fest, warf ihnen der Vize-Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats Russlands vor.
Medwedew weiter: „Sie wollen den Neonazis in Kiew militärische Hilfe leisten. Das bedeutet Krieg mit der Nato.“ Er empfahl den beiden Politikern in Paris und London, die er als „Drecksäcke“ beschimpfte, sich besser mit US-Präsident Donald Trump abzusprechen.
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