FPÖ schlägt Alarm: „Illegale Waffen sind das Problem!“

FPÖ schlägt Alarm: „Illegale Waffen sind das Problem!“

In einer Pressekonferenz am Donnerstag wetterte FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann gegen das geplante Waffengesetz. Laut Darmann sei es in Österreich einfacher, illegal an Waffen zu kommen, als legal eine zu erwerben. „Nur wenige Kilometer von Wien entfernt kann man im Untergrund Schusswaffen kaufen – sogar Kriegswaffen“, so Darmann. Er kritisierte, dass legale Waffenbesitzer durch das neue Gesetz unter Generalverdacht gestellt würden. „Was uns vorgelegt wurde, ist ein Bürokratiemonster“, fügte er hinzu.

Auch FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker äußerte seinen Unmut und betonte, dass die Regierung das eigentliche Problem – den illegalen Waffenhandel – ignoriere.

Verschärfungen im Waffengesetz: Was ändert sich?

Das neue Gesetz sieht vor, dass bestimmte Waffen erst ab einem Alter von 25 Jahren erworben werden dürfen. Zudem soll der Informationsaustausch zwischen Behörden verbessert und die sogenannte „Abkühlphase“ nach dem Waffenkauf verlängert werden. Während einige Teile des Gesetzes bereits im Oktober in Kraft treten sollen, werden andere erst 2026 umgesetzt – teilweise sogar rückwirkend.

Die FPÖ hält diese Maßnahmen für überzogen. Darmann argumentierte, dass junge Soldaten bereits mit 18 Jahren im Bundesheer mit Waffen ausgebildet würden, um das Land zu verteidigen. „Warum sollte ein Bürger, der sich schützen will, nicht dieselben Rechte haben?“, fragte er.

Kritik an der Regierung: „Bürgerrechte in Gefahr“

Die FPÖ sieht in den geplanten Änderungen einen Angriff auf die Bürgerrechte. „Illegale Waffen sind das Problem in Österreich, nicht die legal erworbenen“, betonte Darmann. Die Partei fordert stattdessen ein härteres Vorgehen gegen den Schwarzmarkt und den illegalen Waffenhandel.

Fazit: Ein Gesetz, das polarisiert

Das neue Waffengesetz sorgt für heftige Diskussionen. Während die Regierung auf mehr Sicherheit durch strengere Regeln setzt, sieht die FPÖ darin eine Einschränkung der Rechte von Bürgern und eine Verlagerung des Problems.

Quelle: oe24

Credits: APA

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