Ex-Freund auf Parkplatz in Maria Alm mit Kopfschuss getötet – Neue Schock-Details enthüllt

Ex-Freund auf Parkplatz in Maria Alm mit Kopfschuss getötet – Neue Schock-Details enthüllt

Es klingt wie aus einem düsteren Thriller, doch für die 34-jährige Jenny aus Thüringen wurde es bitterer Ernst. Am 3. Mai dieses Jahres wurde die Frau auf einem Parkplatz in Maria Alm im Pinzgau mit einem tödlichen Kopfschuss aus nächster Nähe hingerichtet. Der mutmaßliche Täter: ihr 33-jähriger Ex-Freund Krisztian P., ein Ungar. Die Staatsanwaltschaft Salzburg erhob nun Mordanklage gegen ihn, wie Behördensprecherin Ricarda Eder offiziell bestätigte (APA via oe24.at).

Letztes Treffen sollte harmlos sein – doch endete im Drama

Laut Anklage trafen sich die beiden Ex-Partner Anfang Mai, um noch verbliebene persönliche Gegenstände auszutauschen. Beide waren mit dem Auto gekommen, die Frau hatte eine Freundin dabei, die jedoch im Wagen sitzen blieb. Der Austausch verlief zunächst friedlich – doch direkt im Anschluss setzte der Ungar der Sache ein tragisches Ende: Ein Revolver mit registrierter Waffenbesitzkarte – erst 2025 ausgestellt – wurde zum tödlichen Werkzeug (Staatsanwaltschaft Salzburg, zitiert in oe24.at).

Wie die Salzburger Nachrichten berichten, sind auf dem Handy der Getöteten die Schüsse klar zu hören. Die Polizei sicherte das Gerät, das sowohl das geführte Gespräch als auch die Schussabgabe aufzeichnete, was als zentraler Beweis in der Anklage gilt (Salzburger Nachrichten).

Flucht nach München und Niederlande – Festnahme in Utrecht

Nach der Tat floh der Beschuldigte mit einem gemieteten Auto zunächst nach München, von dort aus reiste er mit dem Zug in die Niederlande. Die Fahnder konnten seine Spur mit internationaler Hilfe verfolgen. Fünf Tage nach der Tat wurde Krisztian P. beim Verlassen eines Supermarkts in Utrecht festgenommen und im August nach Österreich ausgeliefert (oe24.at).

Psychiatrisches Gutachten: Täter zur Tatzeit zurechnungsfähig

Der Verdächtige gab zwar an, an Schizophrenie zu leiden und Stimmen gehört zu haben, doch ein psychiatrisches Gutachten stellte fest, dass er zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war (Staatsanwaltschaft Salzburg). Zudem wird er wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt, nachdem er im September in der Justizanstalt versucht hatte, Wäschestücke anzuzünden und sich gegen Beamte wehrte (oe24.at).

Bereits im Vorjahr Anzeigen wegen Drohung und Sachbeschädigung

Ermittlungen ergaben, dass das Opfer den mutmaßlichen Täter bereits im Vorjahr wegen gefährlicher Drohung und Sachbeschädigung angezeigt hatte. Der Ungar soll sich Zutritt zur Wohnung der 34-Jährigen verschafft und dort einen Adventkranz beschädigt haben – was er bestreitet. Außerdem soll er der Frau eine Nachricht geschrieben haben, in der er ankündigte, ihr „das Leben zum Albtraum“ machen zu wollen, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft (APA via oe24.at).

Trotzdem stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren kurz nach Jahreswechsel ein, da die Drohung nicht als gefährlich eingestuft wurde und die Sachbeschädigung nicht nachweisbar war (Staatsanwaltschaft Salzburg).

Credits: APA

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