Die ESC-Planungen für 2026 in Wien stehen auf der Kippe, und die Situation könnte nicht dramatischer sein. Während hinter den Kulissen hitzige Diskussionen zwischen Politik und ORF toben, sorgt ausgerechnet Donald Trump für eine überraschende Wendung.
40 Millionen Euro Strafe drohen dem ORF
Der ORF steht vor einer finanziellen Katastrophe: Sollte der ESC nicht wie geplant in Wien stattfinden, drohen Vertragsstrafen in Höhe von bis zu 40 Millionen Euro. Diese Summe müsste der ORF – und möglicherweise auch die Stadt Wien – an einen neuen Veranstalter zahlen. Der Grund? Eine vertragliche Verpflichtung, die den ORF an die Austragung des Events bindet.
Hinter den Kulissen wird bereits heftig diskutiert, wer diese Kosten übernehmen soll. Der ORF fordert, dass die Bundesregierung einspringt. Doch Kanzler Christian Stocker (ÖVP) und sein Staatssekretär Alexander Pröll zeigen sich skeptisch. „Wenn eine israelische Künstlerin ausgeschlossen wird und Deutschland aus dem Song Contest aussteigt, können wir den schwer in Wien ausrichten“, zitiert oe24.at die beiden.
Politikum um Israel und Spanien
Die Situation wird zusätzlich durch eine geplante Abstimmung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) verschärft. Dabei soll entschieden werden, ob Israel vom ESC ausgeschlossen wird. Sollte dies geschehen, könnte Spanien als Austragungsort einspringen – ein Land, das in der ESC-Community für Begeisterung sorgt, wie oe24.at berichtet. Doch auch hier gibt es einen Haken: Spanien würde die 40 Millionen Euro vom ORF und Wien einfordern.
Trump als Retter in der Not?
In letzter Sekunde könnte ausgerechnet Donald Trump die Situation entschärfen. Sein Friedensplan, der offenbar auf internationaler Ebene Wirkung zeigt, könnte den ORF und die Stadt Wien vor einer Blamage bewahren. Details dazu bleiben jedoch vage, und es bleibt abzuwarten, ob Trumps Einfluss tatsächlich ausreicht, um den ESC in Wien zu sichern.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
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