Drohnenangriff auf Putins geheime Residenz? – Kiew dementiert vehement

Drohnenangriff auf Putins geheime Residenz? – Kiew dementiert vehement

In einer dramatischen Wendung der geopolitischen Spannungen meldet Russland einen massiven Drohnenangriff auf eine der geheimsten Residenzen von Präsident Wladimir Putin. Laut Außenminister Sergei Lawrow handelte es sich um einen „Terroranschlag“ mit 91 Langstreckendrohnen, die jedoch alle erfolgreich abgefangen worden seien. Schäden oder Verletzte habe es nicht gegeben. Das Ziel des Angriffs: Putins abgeschotteter Privatkomplex in Waldai, ein Anwesen, das laut der Bild-Zeitung besser gesichert sein soll als der Kreml selbst.

Ein Anwesen wie aus einem Spionagefilm

Das Waldai-Anwesen, ein über 28 Hektar großes Areal, gleicht einem Hochsicherheitsbunker. Neben einem Konferenzzentrum und Gästehäusern soll es auch Bunker, einen geheimen Bahnhof für Putins gepanzerten Sonderzug und sogar einen Wohntrakt für Alina Kabajewa, Putins angebliche Lebensgefährtin, und ihre Kinder geben. Die Ukraine weist die Anschuldigungen jedoch entschieden zurück.

Kiew: „Typische russische Lügen“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte prompt und bezeichnete die Vorwürfe als „typische russische Lügen“. Er warf Moskau vor, den diplomatischen Fortschritt nach einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump in Florida gezielt sabotieren zu wollen. „Die Welt darf jetzt nicht schweigen“, appellierte Selenskyj.

Trump „geschockt und wütend“

Die US-Regierung bestätigte ein Telefongespräch zwischen Trump und Putin, in dem Trump sich laut russischen Medien „geschockt und wütend“ über den angeblichen Angriff gezeigt haben soll. Offizielle Stellungnahmen aus Washington blieben jedoch aus.

Ein Angriff auf den Frieden?

Während Russland ankündigte, seine Verhandlungsposition in den laufenden Friedensgesprächen neu zu bewerten, bleibt die Frage offen, ob der Vorfall tatsächlich stattgefunden hat oder Teil eines politischen Schachzugs ist. Die Weltgemeinschaft blickt gespannt auf die nächsten Entwicklungen.


Quellen: Weltwoche, Bild-Zeitung, russische und ukrainische Regierungsangaben
Credits: APA

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