Deutschland steht unter Beobachtung – und zwar aus der Luft! Wie der Spiegel und die Bild unter Berufung auf einen geheimen Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) berichten, wurden allein zwischen Januar und März 270 Vorfälle mit insgesamt 536 Drohnenflügen registriert. Besonders brisant: Viele dieser Flüge geschahen zeitgleich mit mehreren Drohnen – ein klares Zeichen, dass hier kein Hobby-Pilot am Werk ist.
Militärbasen, Häfen und Energie – nichts ist sicher
Ein Drittel aller Drohnen tauchte laut Euronews über Militärgelände auf. Besonders betroffen:
- Marinebasis Wilhelmshaven – 10 Flüge
- US-Airbase Ramstein – 15 Flüge
- Hafen Bremerhaven – mehrfach im Visier
Doch nicht nur Militäranlagen geraten ins Fadenkreuz. Laut Euronews und Bild wurden auch Flüssiggas-Terminals in Stade, Wilhelmshaven und Brunsbüttel, Verteidigungsbetriebe sowie Bahnhöfe, Flughäfen und Regierungsgebäude angeflogen.
Angriffe aus der Dunkelheit
Die meisten Drohnen tauchen am Abend (45 %) oder in der Nacht (28 %) auf – oft zu Zeiten, in denen Überwachungssysteme weniger Personal haben. Bild berichtet, dass es sich in vielen Fällen vermutlich nicht um handelsübliche Modelle, sondern um militärische oder selbstgebaute Drohnen handelt, ausgestattet mit Technik, die schwer zu orten ist.
Bundeswehr darf bald schießen
Wie die Financial Times meldet, wird aktuell eine Änderung des Luftsicherheitsgesetzes vorbereitet. Künftig soll die Bundeswehr befugt sein, feindliche Drohnen über sensiblen Standorten abzuschießen, wenn Polizei und andere Dienste überfordert sind. Auch Heise Online bestätigt diese Pläne.
Experten warnen: Deutschland ist nicht vorbereitet
Der Bundesverband Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) schlägt laut Welt Alarm: Deutschland verfüge weder über ausreichende Technik noch über klare Einsatzregeln, um sich effektiv gegen solche Angriffe zu verteidigen.
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