Wenn morgen Millionen Menschen via TV bei der Trauerzeremonie für den verstorbenen Papst zusehen, werden sich manche fragen: Wer bezahlt diesen gewaltigen Aufwand?
Die Antwort gab dazu Franziskus selbst in seinem Testament: Das Begräbnis bezahlte der Pontifex schon lange vor seinem Tod, den extrem hohen Sicherheitsaufwand für die Dutzenden Staatsgäste wird der italienische Steuerzahler übernehmen müssen.
Auch der Vatikan selbst wird nicht wirklich darunter leiden, einige Kosten zu übernehmen: Laut einer Recherche von ChatGPT verfügt der Kirchenstaat über ein Vermögen von aktuell 13 Milliarden Euro.
Der Vatikanstaat verwaltet sein Vermögen durch verschiedene Institutionen:
Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls (APSA): Diese Institution ist für die Verwaltung von Immobilien und Finanzanlagen verantwortlich. Im Jahr 2023 betrug das von der APSA verwaltete Vermögen über 2,7 Milliarden Euro.
Vatikanbank (Istituto per le Opere di Religione, IOR): Die Vatikanbank verwaltete im Jahr 2023 Vermögen im Umfang von 5,4 Milliarden Euro und erzielte einen Gewinn von knapp 31 Millionen Euro.
Zusätzlich besitzt der Vatikan umfangreiche Immobilien, darunter 4249 Objekte in Italien (vor allem in Rom) und etwa 1200 weitere in Ländern wie England, Frankreich und der Schweiz.
Das Vermögen der Katholischen Kirche ist natürlich um ein Vielfaches höher.
Und wie reich war der Papst selbst?
Papst Franziskus ist bekannt für seine Bescheidenheit und seinen Verzicht auf Luxus – und er war nicht reich im herkömmlichen Sinne, weder vor noch während seines Pontifikats.
Vermögen und Besitz von Papst Franziskus
Papst Franziskus (bürgerlich Jorge Mario Bergoglio) lebte schon als Kardinal in Argentinien sehr einfach – ohne eigenes Auto, in einer kleinen Wohnung, er kochte selbst.
Als Papst wohnte er nicht im prunkvollen Apostolischen Palast, sondern im schlichteren Gästehaus „Casa Santa Marta“ im Vatikan.
Er besitzt kein nennenswertes Privatvermögen – keine Immobilien, keine Aktien oder Investments.
Auch wenn er theoretisch Zugang zu großen kirchlichen Ressourcen hat, gehören diese nicht ihm persönlich, sondern der Kirche bzw. dem Vatikanstaat.
Der Papst erhält offiziell kein Gehalt.
Seine Grundversorgung (Wohnen, Kleidung, Transport, medizinische Versorgung etc.) wird vom Vatikan übernommen.
Es ist also eher wie ein „Ehrenamt auf Lebenszeit“, bei dem die Lebenshaltungskosten gedeckt sind, aber kein persönliches Einkommen erwirtschaftet wird.
Was passiert mit seinem Besitz nach dem Tod?
Da er kaum persönlichen Besitz hat, wird es wahrscheinlich auch kein großes Erbe geben.
Gewöhnlich hinterlässt der Papst ein Testament, in dem geregelt wird, was mit seinen wenigen persönlichen Gegenständen (z. B. Büchern, Briefen, liturgischen Gegenständen) geschieht – häufig werden diese dem Vatikan, kirchlichen Einrichtungen oder nahestehenden Personen überlassen.
Es ist nicht bekannt, ob Papst Franziskus lebende Familienmitglieder hat, die als gesetzliche Erben in Frage kämen, aber aufgrund seiner einfachen Lebensweise ist kein materielles Erbe in größerem Umfang zu erwarten.
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