Brüssel am Abgrund? Orbán prophezeit das Ende der EU!

Brüssel am Abgrund? Orbán prophezeit das Ende der EU!

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán holt zum vernichtenden Rundumschlag aus. Seine Diagnose für die Europäische Union ist so düster wie explosiv: Der Patient liegt im Sterben, zerfressen von Machtgier und Inkompetenz.

Es sind Worte, die in den Fluren der Brüsseler Machtzentrale wie eine Bombe einschlagen dürften. Viktor Orbán, der ewige Rebell und Dorn im Auge der Eurokraten, nimmt kein Blatt vor den Mund. In einem brandneuen Interview rechnet er gnadenlos mit der europäischen Führung ab. Sein vernichtendes Urteil: Die EU befindet sich im freien Fall – oder wie er es ausdrückt: „im Zustand der Auflösung“.

Brüssels „Imperiale Ambitionen“ als Totengräber?

Wo andere Diplomaten noch höflich schweigen, spricht Orbán Klartext. Laut einem Bericht der Weltwoche, die sich auf ein Interview in der ungarischen Zeitung Magyar Nemzet beruft, sieht der ungarische Premier die Schuldigen ganz klar in der Teppichetage der EU. Getrieben von „imperialen Ambitionen“ habe die Brüsseler Führung den Kontakt zur Realität längst verloren.

Das Szenario, das Orbán skizziert, gleicht einem politischen Horrorfilm für jeden überzeugten Europäer: „So zerfällt eine Union: Brüssel trifft Entscheidungen, die dann nicht umgesetzt werden“, zitiert die Weltwoche den Regierungschef. Erst tanze ein Land aus der Reihe, dann zwei, dann drei – bis das ganze Kartenhaus in sich zusammenstürzt.

Rückzugsgefechte beim Verbrenner-Aus

Besonders beim viel diskutierten „Green Deal“ sieht Orbán die EU-Strategen auf dem Rückzug. Die geplante Abkehr vom Verbrennungsmotor? Für ihn ein Paradebeispiel für grandioses Scheitern. Wie Magyar Nemzet berichtet, wirft Orbán der EU vor, Entscheidungen zu treffen, bei denen sie später „ständig zurückrudern“ müsse.

Das Dogma, ab 2035 keine Neuwagen mit Benzin- oder Dieselmotoren mehr zuzulassen, habe laut Orbán bereits massive Schäden angerichtet – vor allem in der für Europa so vitalen Auto- und Chemieindustrie. Erst nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war, sei Brüssel zurückgewichen. Ein Zickzack-Kurs auf dem Rücken der Wirtschaft?

Doppelmoral in der Migrationspolitik?

Doch damit nicht genug. Auch in der Migrationsfrage fährt Orbán schwere Geschütze auf und wittert eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Während sein Land für die Nichterfüllung des Migrationspaktes bluten muss, würden andere mit Samthandschuhen angefasst.

„Ungarn erfüllt den Migrationspakt nicht und wird dafür mit einer Strafe von einer Million Euro pro Tag belegt. Die Polen machen das Gleiche und werden belohnt“, wettert Orbán laut Weltwoche. Sein Vorwurf wiegt schwer: Die EU betreibe eine Politik, die darauf abziele, die Souveränität der Nationalstaaten systematisch zu beschneiden.

Credits: APA

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