Am Freitagabend verwandelte sich die Landstraßer Hauptstraße in einen Schauplatz roher Gewalt. Ein hitziger Streit eskalierte zu einer wüsten Rauferei und hinterließ mehrere Verletzte. An der gewalttätigen Auseinandersetzung waren junge Männer aus der Ukraine und Russland sowie eine Gruppe Österreicher beteiligt.
Von Worten zu Fäusten
Der Vorfall ereignete sich gegen 20:35 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Wien Mitte. Wie die Landespolizeidirektion Wien in einer Aussendung berichtet, alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem eine Gruppe junger Männer Passanten verbal belästigt hatte. Was als Wortgefecht mit einer anderen Gruppe begann, geriet schnell außer Kontrolle. Plötzlich flogen die Fäuste, und mehrere Beteiligte mussten heftige Schläge einstecken.
Schneller Polizeieinsatz und blutige Bilanz
Dank des blitzschnellen Eingreifens mehrerer Einsatzkräfte konnte die Schlägerei beendet und alle Beteiligten gestoppt werden. Die Bilanz der Massenschlägerei ist erschreckend: Platzwunden, Abschürfungen, Blutergüsse und sogar eine gebrochene Mittelhand. Die Rettung musste drei Verletzte zur Behandlung ins Krankenhaus bringen.
Bei den beiden beteiligten Gruppen handelte es sich um junge Männer im Alter von 17 bis 19 Jahren aus der Ukraine und Russland sowie um eine Gruppe Österreicher im Alter von 26 bis 30 Jahren. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen, die zu der Schlägerei führten, sind im Gange.
Credits: APA
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