Die Messer-Angriffe in Deutschland nehmen zu, und die neuesten Zahlen aus dem Bundesinnenministerium sorgen für Entsetzen. Wie Christoph de Vries (CDU), Staatssekretär im Innenministerium, berichtet, wurden seit 2015 über 100.000 schwere Straftaten von afghanischen Tatverdächtigen begangen. Die Zahlen stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik und zeichnen ein düsteres Bild.
Gewalt eskaliert: Aktueller Fall in Berlin
Erst am vergangenen Sonntag kam es vor dem Roten Rathaus in Berlin zu einem brutalen Angriff. Zwei junge Männer türkischer Herkunft (25 und 26) wurden von einer Gruppe von zehn Afghanen mit Messern attackiert. Die Polizei meldet solche Vorfälle regelmäßig, doch die Dimension der Gewalt wird erst durch die Statistik deutlich.
Die erschreckenden Zahlen im Detail
Wie die Bild berichtet, wurden zwischen 2015 und 2024 insgesamt 108.409 schwere Straftaten registriert, bei denen mindestens ein afghanischer Tatverdächtiger beteiligt war. Besonders alarmierend: Seit Beginn der Flüchtlingskrise wurden 52 Menschen durch Afghanen ermordet.
Auch die Zahl der Vergewaltigungen ist erschreckend. Laut der Statistik gab es in diesem Zeitraum 2.691 Fälle, wobei die Zahl von 69 im Jahr 2015 auf 437 im Jahr 2024 anstieg – ein Anstieg von fast 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bedeutet: Mehr als eine Vergewaltigung pro Tag.
Körperverletzungen auf Rekordniveau
Die Zahl der Körperverletzungen ist ebenfalls dramatisch gestiegen. Zwischen 2015 und 2024 wurden 105.666 Fälle erfasst. Nach einem Rückgang während der Corona-Jahre 2020 und 2021 steigen die Zahlen seitdem wieder kontinuierlich an. Allein im Jahr 2024 gab es 13.775 Opfer – das sind fast 38 Fälle pro Tag.
„2024 verzeichnete unsere Polizei einen traurigen Rekord von 14.217 schweren Straftaten, begangen von Afghanen“, erklärte der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt (33). Besonders kritisch sieht er die geringe Zahl an Abschiebungen: „Dass bisher lediglich 28 afghanische Straftäter abgeschoben wurden, mutet im Vergleich dazu – mit Verlaub – lächerlich an.“
Einordnung der Zahlen
Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 sind mehr als 40 Prozent der Tatverdächtigen in Deutschland Ausländer, obwohl nur 15 Prozent der Bevölkerung keinen deutschen Pass besitzen. Auch in den Gefängnissen zeigt sich ein ähnliches Bild: 45 Prozent der Häftlinge in deutschen Justizvollzugsanstalten hatten im Juni 2025 keine deutsche Staatsangehörigkeit.
Eine alarmierende Entwicklung
Die Zahlen werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der deutschen Migrationspolitik. Während die Gewaltverbrechen zunehmen, bleibt die Frage, wie die Politik auf diese Entwicklungen reagieren wird. Die Diskussion um Abschiebungen und strengere Kontrollen dürfte durch diese Schockzahlen neuen Auftrieb erhalten.
Credits: APA
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