Vizekanzler Andreas Babler glänzt durch Abwesenheit, während die FPÖ mit scharfen Angriffen gegen die SPÖ aufwartet.
FPÖ feuert aus allen Rohren
Die FPÖ nutzte die Abwesenheit von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler bei einer Dringlichen Anfrage, um eine breite Kritik an seiner Amtsführung zu formulieren. Unter dem Titel „Totalversagen von Wohnen bis Pensionen – Was ist Ihr Wort noch wert, Herr Vizekanzler?“ zielte die FPÖ auf Bablers Politik ab. Besonders FPÖ-Vizeklubchefin Dagmar Belakowitsch ließ kein gutes Haar an Babler und sprach von einer „dürftigen Bilanz“.
Wie die APA berichtet, warf Belakowitsch der SPÖ vor, die Pensionsanpassung sei ein „schwerer Anschlag“ auf die ältere Generation, die besonders unter der Teuerung leide. „Die Pensionisten haben jahrzehntelang für den Wohlstand dieses Landes gearbeitet, und die Regierung verspielt diesen in Windeseile“, so Belakowitsch.
Mietpreisbremse: Ein Tropfen auf den heißen Stein?
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt war Bablers Wohnungspolitik. Laut der FPÖ greift die Mietpreisbremse erst bei einer Inflation über drei Prozent – und selbst dann sei die Entlastung minimal. „Ein durchschnittlicher Mieter spart sich durch Bablers Maßnahmen gerade einmal zwei Euro pro Monat“, rechnete Belakowitsch vor. Wie die Heute berichtet, kritisierte sie zudem, dass die Betriebskosten, die eigentlichen Preistreiber, von der Regierung völlig ignoriert würden.
Bablers Abwesenheit sorgt für Spott
Für zusätzlichen Zündstoff sorgte Bablers Fernbleiben. Statt selbst die 34 Fragen der FPÖ zu beantworten, ließ er Staatssekretärin Michaela Schmidt ans Rednerpult. Diese erklärte, Babler nehme Termine in den Bundesländern wahr. Doch die FPÖ ließ das nicht gelten: „Vielleicht kann jemand nachsehen, ob er in der Cafeteria ist“, spottete Belakowitsch.
Die Abwesenheit des Vizekanzlers wurde auch in den sozialen Medien und Kommentaren heftig diskutiert. Ein Nutzer schrieb: „Treten Sie zurück, Herr Babler, es hilft Ihnen auch nicht, sich mit Superkleber an den Vizekanzler-Sessel zu kleben.“
Quellen: exxpress.at, APA, Heute
Credits: APA
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