Anschlag auf Klickl-Klettersteig: Staatsschutz ermittelt

Anschlag auf Klickl-Klettersteig: Staatsschutz ermittelt

Mit einer Trennscheibe demolierten Mitglieder der linksradikalen Bewegung Antifa die Sicherungshaken an der beliebten Kletterroute „Geheimer Schob“ am Hochschwab in der Steiermark. Der Grund für diesen Anschlag: Herbert Kickl wird auf dieser Tour bei der Erstbesteigung namentlich angeführt. Die Antifa-Gruppe schrieb dazu auf einer linken Website: Sie wolle „die Faschisten aus dem Gebirge vertreiben“.

Die hinterhältige Aktion hätte jedenfalls Verletzte oder sogar Todesopfer fordern können – und nun ermitteln das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) und auch die örtliche Polizei. Die Chancen auf eine Ausforschung stehen gut: Immerhin sind auf den von den Antifa-Tätern veröffentlichten Fotos viele Details erkennbar. Außerdem mussten die Tatverdächtigen ja auch mit einem Pkw in diese eher einsame Gegend fahren – es ist also gut möglich, dass Hinweise zu Fahrzeug und Kennzeichen an die Polizei gehen.

Zusätzlich hat auch die FPÖ eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Leoben eingebracht: Durch die Aktion einer „linken Aktivistengruppe“ sei nicht nur „vorsätzlich massiver Sachschaden“ entstanden, sondern auch „eine erhebliche Gefahr für zahlreiche Bergsportler“ geschaffen worden. Die Verantwortlichen würden diese Gefährdung bewusst in Kauf nehmen, weswegen möglicherweise der Straftatbestand der vorsätzlichen Gemeingefährdung erfüllt sein könnte.

Die FPÖ bezahlt auch ein „Kopfgeld“ von 1000 Euro für Hinweise, die zur Ausforschung der Täter führen.

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