In der Justizanstalt Wien-Josefstadt kam es zu einem beunruhigenden Zwischenfall: Ein 18-jähriger Häftling soll einem schlafenden Mitgefangenen einen Plastiksack über den Kopf gestülpt haben. Wie Krone.at berichtet, konnte nur das Eingreifen eines dritten Insassen Schlimmeres verhindern.
Angriff im Schlaf
Laut Krone.at schlief das 31-jährige Opfer, als der mutmaßliche Angreifer zuschlug. Erst Hilferufe und das Einschreiten eines 21-jährigen Mithäftlings stoppten den Vorfall. Im Anschluss kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 18- und dem 21-Jährigen, bei der beide leicht verletzt wurden. Das 31-jährige Opfer blieb unverletzt. Wie die Krone weiter schreibt, wurde das Personal der Justizanstalt durch den Notknopf alarmiert und griff sofort ein. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen. Der mutmaßliche Täter schweigt bislang zu den Vorwürfen und nannte kein Motiv für seinen Angriff.
Der Vorfall wirft Fragen nach der Sicherheit in österreichischen Haftanstalten auf: Wie kann es sein, dass ein Insasse während des Schlafs derart bedroht wird? Und sind Überwachung, Personalstärke und Präventionsmaßnahmen ausreichend, um solche Angriffe zu verhindern?
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