Angst und Schrecken am Montagmorgen in Niederösterreich. Statt Unterricht gab es Blaulicht, Panik und eine sofortige Evakuierung. Eine anonyme E-Mail mit islamistischem Inhalt versetzte die Landesberufsschule in den absoluten Ausnahmezustand.
Es sollten ganz normale Schulstunden werden, doch der Start in die Woche endete für Hunderte Schüler in einem Albtraum. Kurz nach Unterrichtsbeginn schrillten die Alarmglocken an der Landesberufsschule in St. Pölten. Der Grund: Eine Bombendrohung, die per E-Mail direkt bei der Schule einging.
Hass-Mail droht mit dem Tod
Der Inhalt der Nachricht lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Wie die Krone berichtet, landete das Schreiben über eine anonyme Adresse im Posteingang. Der Text war rund eine halbe Seite lang und ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Besonders brisant: Der Verfasser nutzte offenbar radikale islamistische Parolen, um Angst zu verbreiten. Laut Informationen von Heute enthielt die Drohung den schockierenden Satz: „Allah ist groß, ihr werdet alle brennen.“ Die Schulleitung reagierte sofort und löste den Notfallplan aus.
Großeinsatz: Spürhunde jagen die Bombe
Binnen Minuten wurde das Gebäude geräumt. Rund 300 Schüler mussten ihre Klassen verlassen und wurden an sichere Orte im Freien gebracht. Währenddessen riegelte die Polizei das Areal weiträumig ab. Spezialkräfte rückten an, um die Schule auf den Kopf zu stellen.
Ein Sprecher der Bildungsdirektion bestätigte gegenüber Heute den dramatischen Einsatz: „Die Schule wurde von Einsatzkräften durchsucht, auch Sprengstoffspürhunde waren dabei.“ Das Ziel war klar: Jedes Risiko ausschließen und mögliche Sprengsätze finden.
Entwarnung vor dem Mittag
Während die Polizei jeden Winkel durchleuchtete, kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam um die Schüler. Die Anspannung war riesig, doch kurz vor Mittag konnte endlich aufgeatmet werden. Die Einsatzkräfte fanden keinen Sprengstoff.
Wie Heute unter Berufung auf die Bildungsdirektion meldet, konnten die Schüler noch am Vormittag in das Gebäude zurückkehren. Die Erleichterung war groß, doch der Schock sitzt tief. Die Polizei hat sofort mit den Ermittlungen begonnen und versucht nun, den Absender der Drohmail ausfindig zu machen. Noch ist unklar, wer hinter der Tat steckt – die Auswertung der Spuren läuft auf Hochtouren.
Credits: APA
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